Ressort: Lebenskunst(Weitere Infos)

08.Dezember 2014, 2:22

Essen ist fein. Kochen auch – Ein Vorsatz

Essen müssen wir alle. In Gesellschaften, die sich enorm wichtig nehmen, muss das Essen schnell gehen. Wobei sich das so genannte Convenience Food zwei Begriffe von schnell anheischig macht: Schnell (auf-)gemacht, schnell gegessen. Verlernt eine ganze Generation das Kochen? Und das bewusste, genussreiche Essen? Schiessen überall Kochshows aus dem TV-Kraut, weil niemand mehr das Handwerk beherrscht und die Handwerkskunst auch deswegen zum Event werden kann?

istockphoto.com/rodjulian

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Ich bin Vegetarier. Und ich esse für mein Leben gern. Und ich esse daheim, bedient aus der eigenen Küche, in der ich vom klassischen Casserolier bis zum Schnetzelgehilfen sämtliche Brevets habe, mehr aber nicht. Es reicht für die geschwellten Kartoffeln samt Spiegelei, sollte die Köchin mal krank sein, was sie jeweils sehr schnell gesund macht, bzw. ihr verdeutlicht, dass sie mindestens zwei Stunden pro Tag sich einfach auf den Beinen halten muss, will sie je wieder gesund werden. Aber immerhin hat sie einen Mann und Gehilfen, der unheimlich geniesst, was sie ihm kocht – und jetzt zehn Jahre lang immer wieder daran gedacht hat, dass in seinem Blog eigentlich auch mal überraschende Rezepte stehen sollten. Von so richtig leckerem Essen, das gar nicht so kompliziert zuzubereiten ist und einfach wunderbar schmeckt. So, dass man richtig Lust darauf bekommt, sich weiter vor zu wagen. Tja. Und deswegen habe ich mir echt vorgenommen, von Zeit zu Zeit in diesem Ressort auch mal ein Kochrezept unter zu bringen. Als Beihilfe zur Lebenskunst. Denn das ist es, was eine gute Köchin, ein Koch bieten kann – fern ab von aller Sensationshascherei und ganz ohne den Stress jener Challenge, die man am Ende des Tages eben dann doch “besser” ganz auslässt.

 

 

2 Gedanken zu „Essen ist fein. Kochen auch – Ein Vorsatz

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