Ressort: Politik(Weitere Infos)

17.Januar 2015, 13:55

Zentralbanken versuchen sich in Wirtschaftspolitik

Der Schweizer Franken ist die Fluchtwährung schlechthin. Schon komisch. Einerseits sind wir seit je her der Hort des schwarzen Geldes – und andererseits strebt jeder weisse Euro erst recht in den anscheinend so sicheren Hafen namens Schweiz…

Nach der Aufgabe der Verteidigung des Mindestkurses für den Schweizer Franken kostet er für Euroland mittlerweile fast doppelt so viel wie vor zwanzig Jahren.

Nicht nur die Spekulanten werden sich fragen, ob das Führungsgremium der SNB mit dieser extremen Aufwertung gerechnet hat? Aber natürlich ist es viel zu früh, ein Fazit zu ziehen.

Und während die SNB nicht länger Wirtschaftspolitik betreiben möchte und zu ihrer Kernaufgabe zurück kehren möchte, geht die EZB den andern Weg und wird wohl am kommenden Donnerstag den Ankauf von Staatsanleihen im ganz grossen Stil beschliessen. Dass wird ein Experiment in ganz anderen Dimensionen sein, und ich frage mich schon, wie Herr Draghi und seine Adlaten aus der Nummer später wieder rauskommen wollen? Diese Eruptionen dürften dann noch um ein Vielfaches stärker sein…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>