Ressort: Mensch und Natur(Weitere Infos)

24.März 2015, 8:04

Wie sich der Frühling meldet

Es gibt so Tage, an denen man den Wechsel der Jahreszeiten ganz bewusst bemerkt. Heute war so einer.

Zuerst ist da jeweils der Moment, in dem mir im Frühling auffällt, dass die Tage länger werden: Ich schaue nach fünf aus dem Fenster und freue mich, dass es noch nicht dunkel ist. Immer wieder interessant, dass ich das so wahrnehme, als wäre mit einem Tag ein ganz grosser Sprung gemacht worden. Natürlich ist das nicht so, aber es ist immer der Moment, in dem ich aus dem Winterschlaf erwache. Den Frühling wirklich kommen sehe ich dann nicht, ich höre ihn: Es ist der Tag, an dem ich, nach dem Aufstehen das Vogelgezwitscher in seiner ganzen Kraft höre – wie heute morgen. Es war noch stockdunkel, aber das Gewirr der Vogelstimmen und deren Lautstärke war so enorm, dass ich die Kraft des Lebens richtig fühlen konnte.

Jaaah, ich weiss, das mag damit zu tun haben, dass ich eben nicht regelmässig so früh aufstehe, aber dennoch: Zum schönen Wechsel der Jahreszeiten und der entsprechenden Vielfalt unserer Natur gehört diese Wahrnehmung, die wir alle wohl so oder ähnlich kennen – womöglich ebenfalls zu individuell unterschiedlichen Zeiten, gerade so, wie wir uns selbst aufmachen, den Frühling zu begrüssen.

 

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