Bilder zum Schein oder zur Orientierung
Jeder kann sich ein Bild von uns machen, ihm und uns zum Schein.Freunde zeigen uns Bilder, in denen wir uns erkennen und an denen wir uns orientieren können.
Von Niccolò Machiavelli stammt der Satz:
Jeder sieht was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.
Es ist unheimlich schön, sich ein Stück weit erkannt UND getragen zu wissen.

m.m. · 6. Januar 2008, 10:46 · #
Da möchte ich gern ein Zitat dazu bringen:
Man darf Menschen nicht
wie ein Gemälde oder eine Statue
nach dem ersten Eindruck beurteilen,
die haben ein Inneres, ein Herz,
das ergründet sein will.
Jean de la Bruyère (1645-1696)
Es ist nicht nur unendlich schön, wenn wir erkannt und getragen werden. Es ist zudem unendlich schön, wenn sich mein Gegenüber auch öffnet und in seiner Gänze zeigt. Denn das ist unabdingbar, um mir ein wirkliches Bild machen zu können. Das macht natürlich verletzbar und verlangt einen gewissen Mut.
Wir spielen immer irgendeine “Rolle”: die /der Angestellte, der Sohn, die Tochter, das Vereinsmitglied…
Doch sollte es uns ein Anliegen sein, Menschen zu haben, bei denen wir ganz wir selbst sein dürfen, keine “Rolle” spielen….
...grüßt m.m.
Thinkabout · 6. Januar 2008, 11:48 · #
liebe m.m.
Diese Öffnung, die Du ansprichst, erfordert die Kunst des Vertrauens. Es gibt so viele Menschen, die nur sehr schwer Vertrauen aufbauen können – deshalb ist es so unheimlich wertvoll, dieses Vertrauen zu stärken.
Mich berührt ein offenes Herz immer wieder sehr – es ist, im Grunde, ein Wunder, eine Liebesgabe, eine Aufforderung, die Güte des eigenen Herzens sprechen zu lassen.