Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Bildsprache: Der Lohn des Tagwerks?

∞  29 Mai 2007, 20:18

Thinkabout Bild: Carola Nadler


  1. Caro · 29. Mai 2007, 21:04 · #

    Welche Hommage an das Alter, welcher Aufruf zu Respekt.
    Danke.

  2. Margit Farwig · 29. Mai 2007, 23:16 · #

    Ich genieße Faulenzereien, aber nur wenn ich dann wieder ranklotze, raffe eine Arbeit nach der anderen an mich und noch eine und das könnte ich auch noch machen usw. Zwischendurch suche ich meine Schlummer- und Erholungsnische auf, dann geht es wieder los, bis ich endlich einsehe, Schluß damit. Jetzt kommt das Schönste – die Faulenzerei. Stundenlang erlebe ich die Höhen meiner Arbeitsanfälligkeit, die Gebrechlichkeit meines Arbeitswillens und die Zerbrechlichkeit des geordneten Ablaufs eines Tages. Manchmal denke ich, ist es ein Puzzle, dessen Teile mich boshaft im Staubsauger eines durchsichtigen Staubfängers ansehen. Dann habe ich ein Ziel erreicht, die Gewissheit eines ungewissen Handelns, ich handele freiwillig.


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