Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.
Diese Stimmung ist die meine
die wärmende Sonne
die Bank
das Plätschern der Fontäne auf dem Wasser
das Hin und Her der Enten
das plötzliche Auffliegen
die Ruhe im Wirrwarr der Geräusche
ich lehne mich zurück
schaue ins Grüne,
ins Wasser
zähle die Grüntöne ringsumher
die Nuancen der Palette Natur
unzählig, ich gebe auf
ergebe mich der Schönheit
der Stimmung lähmender Süße
und danke Gott dafür
Wasser ist nicht nur zum Trinken da, auch der Vermehrung von Getier dient es- und damit zum Schmunzeln!
Wohin die Liebe fällt
Die Sonne scheint warm, der Wind hat sich zur Ruhe gelegt. Heute strahlt nach Wochen der Enthaltsamkeit die Fontäne aus allen Düsen in die Luft und fällt spritzig aufs Wasser. Endlich wieder Frühling. Ich atme alles um mich herum ein, laufe um den See, schon zum zweiten Mal.
Ach, da sitzen die ersten Kröten auf dem Weg. Das Männchen buckelt auf dem Weibchen, wie tot lässt es sich gemütlich mitschleppen, sichtlich zufrieden. Daneben sitzt noch ein Männchen, gar nicht so zufrieden. Es malt sich aus, eigentlich gehöre ich auf die Kröte.
Nun springt es einfach oben auf den Zweierpack. Das haben die beiden Hauptakteure überhaupt nicht gern, schließlich sind sie ein Liebespärchen und man stört keine Liebespärchen.
Das Männchen lässt nicht locker und springt, fällt herunter, springt, fällt herunter. Mit den Krallen seiner Froschfüße schiebt die Kröte den unten liegenden Störenfried von sich. Wenn der sich rührt, hat er die Krallen in der Haut.
Ich rede dem Verlierermännchen gut zu, tröste es und sage, es solle sich doch ein anderes Weibchen suchen. Ach nein, was macht dieser kleine Krötenmolch. Er kommt ganz langsam auf mich zu, meine Schuhe fixierend und springt auf meine Fussspitze, krallt sich am rauen Leder fest und bildet sich ein, ich hätte mich angeboten. So ein Schmarrn! Nun fällt er auch hier seitwärts runter, kommt wieder hoch. Ich denke, mich knutscht ein Frosch. Soll ich die Kröte nun an die Wand werfen oder küssen? Ein Schauspiel der ganz besonderen Art, habe ja schon viel erlebt in der Natur, aber so etwas noch nicht. Langsam gibt die Kröte auf, bin ihr sehr dankbar dafür.
Es laufen doch hin und wieder Kurgäste hier herum, sie sollen nicht auf die in den Kreislauf der Natur eingespannten Tierchen treten. Daher nehme ich ein Papiertaschentuch und trage es bis ans Wasser. Geschickt springt es hinein und ich bin froh, ein gutes Ende für den erfolglosen Kröterich gefunden zu haben. Was es alles so gibt.
@ Margit Farwick
zu den Grüntönen…
da findest ein paar grüne Beispiele:
http://www.razyboard.com/system/morethread-gruen-just_for_fun-1662979-4504433-0.html
und manchmal zaubert uns dieses Wasser – wennes sich mit dem Licht verbindet die schönsten Farben – Wasser und Licht zwei Zeichen für den Grund unseres Lebens, die Liebe Gottes. Nicht umsonst ist es der Regenbogen, der Symbol ist für die Treue Gottes.
ät Werner: Ich habe unter www..nicht eine Spur in Grün gefunden. Dann klickte ich mal auf “Werner” und sah ich allerlei schöne Grüntöne, sehr schöne Landschaften.
Am See steht wie eine Standuhr der große Vogel.
Am Weiher
Am Weiher ging ich spazieren
und bemerkte, ganz sonderbar
dass ich nicht alleine war
auf hohen Stelzen schritt er daher
und wunderte sich genau so sehr
Reiher und Mensch
auf der gleichen Welle
während die Fische
zum Panieren sich tummeln
ich auf der Bank zunächst
um dann erneut zu bummeln
bittet der Reihe zu Tische
ein Sortiment lebender Fische
die Mahlzeit fällt recht üppig aus
ganz Schwärme ziehen von �Haus zu Haus�
sie streifen mit ihrem Schuppenkleid
die Diagonale und die Zeit
wenn man so viel Weitblick erhält
wir schwimmen fast um die ganze Welt
was kann gar noch schöner sein � und
landen alle in seinem Schlund
@ margit
das versteh ich nun nicht, ich hab’s mit dem angegebenen link grade noch mal versucht und bei mir kommt wirklich das, was ich dir zeigen wollte.
@Margit: Ich verstehe leider nicht so genau, was Deine Kommentare (Nr. 1 und 2) hier mit dem Artikel zu tun haben – aber ich nehme es als Beispiel dafür, dass jeder Leser im Grunde immer seine eigenen Texte liest, also frei hinein interpretiert, was er eben im Moment lesen mag…
THINKABOUT: Stimmt, was das Trinken des Wassers betrifft. Im zweiten Teil: Aber es gibt auf dem Grund, auf dem wir stehen, eine Quelle, die jeden Durst und alle Gier besiegt – auch und gerade, weil sie mir die Angst nimmt, sie könnte jemals versiegen. ...
Da bin ich in die globale Wasserdarreichung gefallen. Sie stillt durch das Betrachten des Wassers und den Aktivitäten darin und darauf den Durst der Seele, die von Gottes verschwenderischer Liebe genährt und erfüllt ist.
Werde mich aber demnächst kurz halten. :)
Abgesehen von einem etwas näheren Bezug zum Ausgangstext würde ich mir vielleicht wünschen, dass bei Thinkabout nicht gerade technische Diskussionen statt finden …
Margit Farwig · 6. Juli 2007, 17:26 · #
Grüntöne
Diese Stimmung ist die meine
die wärmende Sonne
die Bank
das Plätschern der Fontäne auf dem Wasser
das Hin und Her der Enten
das plötzliche Auffliegen
die Ruhe im Wirrwarr der Geräusche
ich lehne mich zurück
schaue ins Grüne,
ins Wasser
zähle die Grüntöne ringsumher
die Nuancen der Palette Natur
unzählig, ich gebe auf
ergebe mich der Schönheit
der Stimmung lähmender Süße
und danke Gott dafür
© Margit Farwig
Margit Farwig · 6. Juli 2007, 17:35 · #
Wasser ist nicht nur zum Trinken da, auch der Vermehrung von Getier dient es- und damit zum Schmunzeln!
Wohin die Liebe fällt
Die Sonne scheint warm, der Wind hat sich zur Ruhe gelegt. Heute strahlt nach Wochen der Enthaltsamkeit die Fontäne aus allen Düsen in die Luft und fällt spritzig aufs Wasser. Endlich wieder Frühling. Ich atme alles um mich herum ein, laufe um den See, schon zum zweiten Mal.
Ach, da sitzen die ersten Kröten auf dem Weg. Das Männchen buckelt auf dem Weibchen, wie tot lässt es sich gemütlich mitschleppen, sichtlich zufrieden. Daneben sitzt noch ein Männchen, gar nicht so zufrieden. Es malt sich aus, eigentlich gehöre ich auf die Kröte.
Nun springt es einfach oben auf den Zweierpack. Das haben die beiden Hauptakteure überhaupt nicht gern, schließlich sind sie ein Liebespärchen und man stört keine Liebespärchen.
Das Männchen lässt nicht locker und springt, fällt herunter, springt, fällt herunter. Mit den Krallen seiner Froschfüße schiebt die Kröte den unten liegenden Störenfried von sich. Wenn der sich rührt, hat er die Krallen in der Haut.
Ich rede dem Verlierermännchen gut zu, tröste es und sage, es solle sich doch ein anderes Weibchen suchen. Ach nein, was macht dieser kleine Krötenmolch. Er kommt ganz langsam auf mich zu, meine Schuhe fixierend und springt auf meine Fussspitze, krallt sich am rauen Leder fest und bildet sich ein, ich hätte mich angeboten. So ein Schmarrn! Nun fällt er auch hier seitwärts runter, kommt wieder hoch. Ich denke, mich knutscht ein Frosch. Soll ich die Kröte nun an die Wand werfen oder küssen? Ein Schauspiel der ganz besonderen Art, habe ja schon viel erlebt in der Natur, aber so etwas noch nicht. Langsam gibt die Kröte auf, bin ihr sehr dankbar dafür.
Es laufen doch hin und wieder Kurgäste hier herum, sie sollen nicht auf die in den Kreislauf der Natur eingespannten Tierchen treten. Daher nehme ich ein Papiertaschentuch und trage es bis ans Wasser. Geschickt springt es hinein und ich bin froh, ein gutes Ende für den erfolglosen Kröterich gefunden zu haben. Was es alles so gibt.
© Margit Farwig
Caro · 6. Juli 2007, 18:00 · #
Wasser des Lebens
Danke
Werner · 6. Juli 2007, 18:21 · #
@ Margit Farwick
zu den Grüntönen…
da findest ein paar grüne Beispiele:
http://www.razyboard.com/system/morethread-gruen-just_for_fun-1662979-4504433-0.html
Werner · 6. Juli 2007, 18:52 · #
und manchmal zaubert uns dieses Wasser – wennes sich mit dem Licht verbindet die schönsten Farben – Wasser und Licht zwei Zeichen für den Grund unseres Lebens, die Liebe Gottes. Nicht umsonst ist es der Regenbogen, der Symbol ist für die Treue Gottes.
Margit Farwig · 6. Juli 2007, 21:46 · #
ät Werner: Ich habe unter www..nicht eine Spur in Grün gefunden. Dann klickte ich mal auf “Werner” und sah ich allerlei schöne Grüntöne, sehr schöne Landschaften.
Am See steht wie eine Standuhr der große Vogel.
Am Weiher
Am Weiher ging ich spazieren
und bemerkte, ganz sonderbar
dass ich nicht alleine war
auf hohen Stelzen schritt er daher
und wunderte sich genau so sehr
Reiher und Mensch
auf der gleichen Welle
während die Fische
zum Panieren sich tummeln
ich auf der Bank zunächst
um dann erneut zu bummeln
bittet der Reihe zu Tische
ein Sortiment lebender Fische
die Mahlzeit fällt recht üppig aus
ganz Schwärme ziehen von �Haus zu Haus�
sie streifen mit ihrem Schuppenkleid
die Diagonale und die Zeit
wenn man so viel Weitblick erhält
wir schwimmen fast um die ganze Welt
was kann gar noch schöner sein � und
landen alle in seinem Schlund
Cop. Margit Farwig
Werner · 6. Juli 2007, 23:47 · #
@ margit
das versteh ich nun nicht, ich hab’s mit dem angegebenen link grade noch mal versucht und bei mir kommt wirklich das, was ich dir zeigen wollte.
Margit Farwig · 7. Juli 2007, 08:18 · #
@ Werner: da steht nur was von kostenlosen Foren in 2 Minuten.
Margit Farwig · 7. Juli 2007, 10:33 · #
ät Werner: Danke, nun hat es geklappt.
Thinkabout · 7. Juli 2007, 11:24 · #
@Margit: Ich verstehe leider nicht so genau, was Deine Kommentare (Nr. 1 und 2) hier mit dem Artikel zu tun haben – aber ich nehme es als Beispiel dafür, dass jeder Leser im Grunde immer seine eigenen Texte liest, also frei hinein interpretiert, was er eben im Moment lesen mag…
Margit Farwig · 7. Juli 2007, 12:58 · #
THINKABOUT: Stimmt, was das Trinken des Wassers betrifft. Im zweiten Teil: Aber es gibt auf dem Grund, auf dem wir stehen, eine Quelle, die jeden Durst und alle Gier besiegt – auch und gerade, weil sie mir die Angst nimmt, sie könnte jemals versiegen. ...
Da bin ich in die globale Wasserdarreichung gefallen. Sie stillt durch das Betrachten des Wassers und den Aktivitäten darin und darauf den Durst der Seele, die von Gottes verschwenderischer Liebe genährt und erfüllt ist.
Werde mich aber demnächst kurz halten. :)
Caro · 7. Juli 2007, 14:24 · #
Abgesehen von einem etwas näheren Bezug zum Ausgangstext würde ich mir vielleicht wünschen, dass bei Thinkabout nicht gerade technische Diskussionen statt finden …