Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Bildsprache: Gestillter Durst

∞  6 Juli 2007, 17:05

Thinkabout, für Look about bitte umblättern Bild von Caro Nadler auf http://myblog.de/batia

  1. Margit Farwig · 6. Juli 2007, 17:26 · #

    Grüntöne

    Diese Stimmung ist die meine
    die wärmende Sonne
    die Bank
    das Plätschern der Fontäne auf dem Wasser
    das Hin und Her der Enten
    das plötzliche Auffliegen
    die Ruhe im Wirrwarr der Geräusche
    ich lehne mich zurück
    schaue ins Grüne,
    ins Wasser
    zähle die Grüntöne ringsumher
    die Nuancen der Palette Natur
    unzählig, ich gebe auf
    ergebe mich der Schönheit
    der Stimmung lähmender Süße
    und danke Gott dafür

    © Margit Farwig

  2. Margit Farwig · 6. Juli 2007, 17:35 · #

    Wasser ist nicht nur zum Trinken da, auch der Vermehrung von Getier dient es- und damit zum Schmunzeln!

    Wohin die Liebe fällt

    Die Sonne scheint warm, der Wind hat sich zur Ruhe gelegt. Heute strahlt nach Wochen der Enthaltsamkeit die Fontäne aus allen Düsen in die Luft und fällt spritzig aufs Wasser. Endlich wieder Frühling. Ich atme alles um mich herum ein, laufe um den See, schon zum zweiten Mal.
    Ach, da sitzen die ersten Kröten auf dem Weg. Das Männchen buckelt auf dem Weibchen, wie tot lässt es sich gemütlich mitschleppen, sichtlich zufrieden. Daneben sitzt noch ein Männchen, gar nicht so zufrieden. Es malt sich aus, eigentlich gehöre ich auf die Kröte.
    Nun springt es einfach oben auf den Zweierpack. Das haben die beiden Hauptakteure überhaupt nicht gern, schließlich sind sie ein Liebespärchen und man stört keine Liebespärchen.
    Das Männchen lässt nicht locker und springt, fällt herunter, springt, fällt herunter. Mit den Krallen seiner Froschfüße schiebt die Kröte den unten liegenden Störenfried von sich. Wenn der sich rührt, hat er die Krallen in der Haut.
    Ich rede dem Verlierermännchen gut zu, tröste es und sage, es solle sich doch ein anderes Weibchen suchen. Ach nein, was macht dieser kleine Krötenmolch. Er kommt ganz langsam auf mich zu, meine Schuhe fixierend und springt auf meine Fussspitze, krallt sich am rauen Leder fest und bildet sich ein, ich hätte mich angeboten. So ein Schmarrn! Nun fällt er auch hier seitwärts runter, kommt wieder hoch. Ich denke, mich knutscht ein Frosch. Soll ich die Kröte nun an die Wand werfen oder küssen? Ein Schauspiel der ganz besonderen Art, habe ja schon viel erlebt in der Natur, aber so etwas noch nicht. Langsam gibt die Kröte auf, bin ihr sehr dankbar dafür.
    Es laufen doch hin und wieder Kurgäste hier herum, sie sollen nicht auf die in den Kreislauf der Natur eingespannten Tierchen treten. Daher nehme ich ein Papiertaschentuch und trage es bis ans Wasser. Geschickt springt es hinein und ich bin froh, ein gutes Ende für den erfolglosen Kröterich gefunden zu haben. Was es alles so gibt.

    © Margit Farwig

  3. Caro · 6. Juli 2007, 18:00 · #

    Wasser des Lebens

    Danke

  4. Werner · 6. Juli 2007, 18:21 · #

    @ Margit Farwick
    zu den Grüntönen…
    da findest ein paar grüne Beispiele:
    http://www.razyboard.com/system/morethread-gruen-just_for_fun-1662979-4504433-0.html

  5. Werner · 6. Juli 2007, 18:52 · #

    und manchmal zaubert uns dieses Wasser – wennes sich mit dem Licht verbindet die schönsten Farben – Wasser und Licht zwei Zeichen für den Grund unseres Lebens, die Liebe Gottes. Nicht umsonst ist es der Regenbogen, der Symbol ist für die Treue Gottes.

  6. Margit Farwig · 6. Juli 2007, 21:46 · #

    ät Werner: Ich habe unter www..nicht eine Spur in Grün gefunden. Dann klickte ich mal auf “Werner” und sah ich allerlei schöne Grüntöne, sehr schöne Landschaften.

    Am See steht wie eine Standuhr der große Vogel.

    Am Weiher
    Am Weiher ging ich spazieren
    und bemerkte, ganz sonderbar
    dass ich nicht alleine war
    auf hohen Stelzen schritt er daher
    und wunderte sich genau so sehr

    Reiher und Mensch
    auf der gleichen Welle
    während die Fische
    zum Panieren sich tummeln
    ich auf der Bank zunächst
    um dann erneut zu bummeln

    bittet der Reihe zu Tische
    ein Sortiment lebender Fische
    die Mahlzeit fällt recht üppig aus
    ganz Schwärme ziehen von �Haus zu Haus�
    sie streifen mit ihrem Schuppenkleid
    die Diagonale und die Zeit

    wenn man so viel Weitblick erhält
    wir schwimmen fast um die ganze Welt
    was kann gar noch schöner sein � und
    landen alle in seinem Schlund

    Cop. Margit Farwig

  7. Werner · 6. Juli 2007, 23:47 · #

    @ margit
    das versteh ich nun nicht, ich hab’s mit dem angegebenen link grade noch mal versucht und bei mir kommt wirklich das, was ich dir zeigen wollte.

  8. Margit Farwig · 7. Juli 2007, 08:18 · #

    @ Werner: da steht nur was von kostenlosen Foren in 2 Minuten.

  9. Margit Farwig · 7. Juli 2007, 10:33 · #

    ät Werner: Danke, nun hat es geklappt.

  10. Thinkabout · 7. Juli 2007, 11:24 · #

    @Margit: Ich verstehe leider nicht so genau, was Deine Kommentare (Nr. 1 und 2) hier mit dem Artikel zu tun haben – aber ich nehme es als Beispiel dafür, dass jeder Leser im Grunde immer seine eigenen Texte liest, also frei hinein interpretiert, was er eben im Moment lesen mag…

  11. Margit Farwig · 7. Juli 2007, 12:58 · #

    THINKABOUT: Stimmt, was das Trinken des Wassers betrifft. Im zweiten Teil: Aber es gibt auf dem Grund, auf dem wir stehen, eine Quelle, die jeden Durst und alle Gier besiegt – auch und gerade, weil sie mir die Angst nimmt, sie könnte jemals versiegen. ...
    Da bin ich in die globale Wasserdarreichung gefallen. Sie stillt durch das Betrachten des Wassers und den Aktivitäten darin und darauf den Durst der Seele, die von Gottes verschwenderischer Liebe genährt und erfüllt ist.
    Werde mich aber demnächst kurz halten. :)

  12. Caro · 7. Juli 2007, 14:24 · #

    Abgesehen von einem etwas näheren Bezug zum Ausgangstext würde ich mir vielleicht wünschen, dass bei Thinkabout nicht gerade technische Diskussionen statt finden …


Kommentare dieses Blogs abonnieren: RSS-Feed

Textile-Hilfe