Der 11.11. nacherzählt
Als Thinkabouts Wife vom frühen Pipi-Stopp zurück kommt und ins Zelt hineinfragt, ob ich mir das Beste schon vorstellen könne:
“Wir haben vorne rechts platt”, könnte ich im
Boden versinken.
Nun, ich weiss immerhin schon, wie es geht, und hier habe ich Luxus-Bedngungen:
Völlig flachen Boden, das Bedauern der Nachbarn, und das Auto schon ausgeräumt.
Innert zwei Stunden sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt, den Reifen gewechselt, das Zelt abgebaut, mit dem Vermieter über Handy gesprochen, das hier funktioniert, und alles reisefertig eingeräumt. Nur:
Es ist Sonntag und die Geschäfte haben geschlossen. Und auch für die nächsten 500 km will ich nicht ohne Ersatzreifen sein.
Doch wir finden eine Tankstelle, in Ceduna, mit angeschossener bBridgestonevertretung, und der Mann ist bereit, sich den Reifen anzusehen.
Eine stunde später sind wir mit neuem Schlauch und ausgewuchteter Felge wieder Ersatz-bereift einsatzfähig – und willens, die Tagesetappe zu schaffen.
Die meisten Camper dürften so unterwegs sein, dass nur ER fährt. Ich aber habe eine Frau, der vor allem auch lange eintönige Strecken nichs ausmachen.
Nach ein paar zig Kilometern wird auch das Vertrauen wieder da sein. Und in der Tat haben wir einen problemlosen Reisetag und geniessen ein paar grandiose Ausblicke auf die Küstenriffe im Head of Bight.
Ende 1. Teil

Tina · 17. November 2007, 10:17 · #
Es freut mich, daß Ihr trotz der ärgerlichen Reifenpannen dennoch alle anderen Herausforderungen ganz souverän meistert. Ich krame gerade in meinem längst verschütteten Schulenglisch nach den passenden Vokabeln, die erklären könnten, daß ich einen Ersatzschlauch brauche und der Reifen ausgewuchtet werden soll….ojeh!
Vielleicht würde bei meinen Attributen weiblich und blond jedoch auch das Hinhalten des kaputtenen Reifen genügen… *lach”
Euch weiterhin gutes Gelingen und Danke für das unermüdliche Auf-dem-Laufenden-Halten….