Ein alter Spruch. Sehr aktuell.
Heute habe ich folgenden Spruch gelesen:
Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiss, und nicht glauben, was er hört.
Darunter stand:
Aus Japan.
Ausgerechnet, nicht wahr? Aber immerhin lässt sich tatsächlich feststellen:
Weil die Politiker und Fachleute zu Fukushima nicht sagen, was sie wissen oder nicht wissen, was sie sagen, sollte man nicht glauben, was man hört.
Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass Fukushima in unser aller Munde war, nicht wahr? Und jetzt?
Und warum?
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Uwe · 19. August 2011, 12:35 · #
Fukushima? – Nur das NEUE regt jemanden auf, der in der “Medienperspektive” lebt, der also tut, als sei er Supervisor und Lenker der Welt, der sich betroffen fühlt, wo er nicht betroffen ist.
Claudia · 19. August 2011, 20:02 · #
19.8.: Starkes Beben erschüttert Region um Fukushima
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,781120,00.html
12.8. Arbeiter beginnen mit Bau der Schutzhülle
http://bit.ly/qeKfvv (Focus-URL gekürzt)
Ist ja nicht so, dass gar nichts berichtet wird…
In DE gilt vielen die Sache mit dem Ausstiegsbeschluss als geritzt. Was will man da noch diskutieren? Bei der Arbeit an den 3 dauergekühlten laufenden Kernschmelzen können wir den Japanern von hier aus auch nicht helfen.
WAS ALSO sollte konkret in Sachen FUKUSHIMA aus Eurer Sicht derzeit medial mehr Beachtung finden?
Thinkabout @ Claudia · 21. August 2011, 00:34 · #
Wie wär’s mit einer Reflexion über die eigenen Aufgeregtheiten und ihre prekären Halbwertszeiten? Oder mit der Frage, wie weit die strahlenden Reaktoren so plötzlich zu einem lokalen Ereignis werden können?
Ausstieg aus der Kernkraft ist durch? Bist Du da ganz sicher. Ich nicht. Siehe oben. Immer so, wie es die Wahlkämpferratio verlangt.