Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Ganz abgehobene Leistungen der Swiss

∞  12 Oktober 2009, 08:43

Man muss ja als zahlender Kunde nicht alles verstehen, Hauptsache, man kauft trotzdem. Ein ganz besonderes Beispiel völlig undurchschaubarer Preisgestaltung liefern die Flugtarife ab. Kaum eine Strecke oder Fluggesellschaft, welche nicht Müsterchen dafür bietet, wie unerklärlich schnell und unermesslich gross die Schwankungen im Angebot von Tag zu Tag sein können.

Als Kunde fühlt man sich rund um einen Flug herum schon mal nicht nur ge- sondern verschaukelt, “persönliche Betreuung” an Bord hin oder her.

André Marty hat jetzt irgendwie genug und outet sich als Kunde der Swiss mit seinem ganz persönlichen Ärger:

Sie können zu spät buchen, aber auch zu früh;
Preisschwankungen von 500 US-Dollar für einen Flug nach Tel Aviv, Anstiege von 150 US-Dollar pro Tag.
Überbuchte Flugzeuge mit Gästen, die mit 500 US-Dollar auf einen späteren Flug vertröstet werden.
Ein Flugzeugtyp, der in der Economy wie der Business-Class die gleich engen Sitze verwendet… und wie das kommuniziert wird.
Passagiere auf dem Notsitz, keine Zeitungen, schlecht funktionierende Kopfhörer; flapsige Flight Attendants, verschwundenes Reisegepäck ohne wirkliches Aufwandentgelt.


Wer reist, der hat was zu erzählen. Manchmal mehr, als gewünscht.

André Marty: Swiss – keep your customer angry




  1. von Relax · 12. Oktober 2009, 15:21 · #

    Mein Rückflug aus den Ferien, mit Business Ticket, war von mehreren Schönheitsfehlern betroffen. Angefangen damit, dass ich nach fünf Personen, die vor mir wählen konnten, bereits keine deutschsprachige Zeitung mehr zur Auswahl hatte,. . Ausser dem Blick, was ich gar nicht ädequat fand. I was not amused. Es folgen mehrere “Sorry” im Zusammenhang mit dem Lunch. Entschädigt wurde ich jedoch mit einer Flasche Wein beim Ausstieg in Zürich. In prächtiger Ferienlaune war dann das Fehlen von NZZ oder Tagi kompensiert.. Bei den gesschilderten Umständen ist natürlich auch eine Fl. Wein ungenügend.,


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