Hilfreich ist sich, wer Hilfe sucht
Hilfe suchen und annehmen ist ein Zeichen von Respekt für sich selbst. Schwäche mit Hilfe anderer überwinden, verwandelt Demut in neues Selbstbewusstsein.
Wenn ich mich in meinem Gewusel verrenne, nach Lösungen suche und doch nicht weiter komme, sich meine Hilflosigkeit in wachsender Unruhe ausbreitet, dann kann ich mich zerfleischen in meiner Begriffsstutzigkeit, meinem Unwissen oder in den psychischen Verstrickungen, die mich vielleicht gerade beschäftigen.
Oder ich bin bereit, mich eingehender prüfen zu lassen. Und sei es nur auf die Fähigkeit, ohne falsche Scham mich auf den Punkt einzulassen, an dem ich stehe. Dieser Punkt, wo er auch immer liegen mag, ist nie wirklich peinlich. Pein verursacht nur der vergebliche Versuch, sich grösser zu machen, als man ist. Die Kraft sollte man sich sparen, um dafür zu erleben, was echter Fortschritt an neuer Dynamik begründen kann!

SeelenLeerer · 17. Januar 2008, 08:18 · #
Was wiederum die alte Weisheit,
dass Einsicht der beste Weg zur Heilung sei,
bestätigen würde.
Tina · 17. Januar 2008, 18:59 · #
Jede Schwäche, die wir überwinden stärkt uns und verleiht uns neues Selbstbewußtsein.
Mißstände/Ängste/Süchte sind jedoch – trotz Hilfe unserer Freunde – oft gar nicht so einfach zu bewältigen, auch Therapien gelingen nicht immer. ...
@Thinky, ich glaube schon, daß den Betroffenen ihre Schwäche oft peinlich ist. Die erste Übung der Selbsthilfegruppe der anonymen Alkoholiker ist den Satz herauszubringen: Mein Name ist….ich bin Alkoholiker. Als Außenstehender und Helfer findet man den Zustand nicht peinlich und bringt dafür Verständnis auf.
Visitor · 29. Mai 2009, 10:18 · #
Очень интересно было познакомиться с материалом! Вы – молодец.