Mein Schreiben. Täglich.
Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.
Mir fällt das oft selbst schwer genug...
Heute ist ein kleines Wunder geschehen. Ich war wieder mal joggen. Nach drei Jahren Trägheit möchte ich es wieder zur Gewohnheit werden lassen. Es könnte mir helfen, meinen frei strukturierbaren Tag ruhiger zu machen: Zur Zeit ist es so, dass ich in jeden Tag irgendwelche Arbeiten hinein packe. Eigentlich habe ich nie einen wirklich freien Tag (der sich auch so anfühlt). Natürlich hat das viel damit zu tun, dass mir grundsätzlich vieles, was ich tue, auch wirklich Spass macht. Aber der Kopf überdreht dann schon manchmal.
Wenn er dann so durchgeputzt wird wie heute am frühen Morgen, ist das ganz sicher nicht schlecht. Jetzt droht mir für morgen ein neues Problem: Muskelkater. Ich befürchte, dass der kleine Ausflug in die alten Tugenden doch tatsächlich ausgereicht hat, mir übersäuerte Oberschenkel einzuhandeln. Dabei habe ich es langsam angehen lassen.
Aber das ist okay. Ich bin kein Sportler. Nicht wirklich. Ich will nur an Körper und Geist möglichst gesund bleiben oder werden. Ein Anfang für mehr Aktivität mit freierem Kopf ist also gemacht
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Relax-Senf · 18. Januar 2011, 13:41 · #
Thinkabout, ich interpretiere, dass es Dir Spass gemacht hat! Gehst Du auch im Auftragsverhältnis joggen? Würde Dir gerne den Aufrag erteilen, für mich joggen zu gehen. Du spürst sicher, wie gerne ich selber gehen würde, aber ich weiss nicht ob ich so richtig wirklich darf?
Nach dem Joggen spendiere ich Dir eine tolle Cremeschnitte, die hilft total gegen übersäuerte Schenkel am nächsten Tag. :-) Glaube ich.
Den “leeren” Kopf bringe ich nicht mal beim Joggen hin. Aber das ist Okay. Ich geniesse es beim Joggen im Wald auch den Gedanken Auslauf zu geben. Am hellen Tag Träume entstehen zu lassen, durch nichts gestört und nur wenig tangiert vom suchenden Blick nach Baumwurzeln. Die können einen nämlich richtig aus allen Träumen reissen, wenn man sie ignoriert.
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zentao · 18. Januar 2011, 18:35 · #
Da gratuliere ich Dir von Herzen, das erste mal ist immer eine Leistung. Du weisst aber es braucht ein halbes Jahr bis aus dem gelegentlichem Joggen, die neue Gewohnheit im Hirn verdrahtet ist. Einfach dranbleiben und Du schaffst das.
Liebe Grüsse zentao
Thinkabout @ Relax-Senf · 18. Januar 2011, 19:29 · #
@zentao
Oh ja, ich weiss! Ich kenne das aus früheren Jahren – es gab danach eine Phase von mehreren Jahren, in denen es ganz locker ging und schlicht zum Tag gehörte.
Übrigens habe ich tatsächlich brutalen Muskelkater in den Oberschenkeln…
@Relax-Senf
Au weia. Erteile Dir aber genre den hochoffiziellen Part der Nachfütterung, der Energiespeicher-Aufladung – ich weiss, wie talentiert Du dafür bist!