Ich, der Bünzli, jawoll
An nichts zeigt sich die subjektive Wahrnehmung der Menschen, zu denen die Nachbarn ja gehören, besser, als an der unterschiedlichen Beurteilung so objektiver Sachverhalte wie der Farbe einer Pergola, der Funktionsweise einer Wasserspülung oder der Beurteilung einer handwerklichen Arbeit.
Die Pergola, unter der man selber sitzt ist eine andere als die, welche man sich als Nachbar ansieht. Schwierig zu verstehen? Vielleicht. So bin ich denn zur Zeit (auf alle Zeit?) ein Bünzli, weil mir die bünzlimässige Verschandelung des Nachbargrundstücks, erfolgt ohne Bewilligungen, einfach nicht gefallen will.
Ich bin der Querulant, der sich vom unbeteiligten Dritten, der die ganze Angelegenheit richtig geniesst, sagen lassen darf, ich könne ja in den Himmel gucken statt aufs Nachbargrundstück.
Immerhin sind wir uns darin einig, dass der Blick in den Himmel tatsächlich unvergleichlich erbaulicher ist…

Strandsteine · 13. März 2007, 13:58 · #
Lieber Thinkabout,
da habe ich erstmal bei Wiki nachgeschaut,
welche Bedeutung das Wort
Bünzli hat
lustig sind diese Erklärungen
Danke für das Dazulernen,
und wenn man ohne Wiederspruch die Vollendung duldet, wird man (Frau) immer wieder auf das Neue überfahren und vor vollendete Tatsachen gestellt.
die kampferprobten Steine
Caro · 14. März 2007, 22:10 · #
Du bist nur das, was Du denkst ;-)
Hat vor ca. 100 Jahren einmal ein kluger Amerikaner Namens James Allen gesagt. Oder war er Engländer?
;-)