Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Junge und alte Freunde

∞  18 August 2007, 00:07

Themen: SMS zum Tag und
Zugeneigt

Junger Freund: Ich erzähle mehr, als ich will, und bekomme mehr Zuspruch als erhofft.
Alter Freund: Was immer Du schon weisst – ich langweile Dich dennoch nie.



Und ich erzähle immer noch gern von mir.
Dabei wäre auch mein Schweigen für Dich okay.

Vielleicht kann man es sogar auf die Spitze treiben: Wäre da Langeweile, wir würden auch sie gelassen ertragen – und dahinter anderes finden.

Und jetzt, liebe Freunde, ist Schluss für heute. Bin schlicht kaputt. Und gehe jetzt schlafen.




  1. Seelenleerer · 18. August 2007, 00:14 · #

    Träum süss
    von Dir selber

  2. Tina · 18. August 2007, 06:48 · #

    Genau das macht eine Freundschaft aus und läßt uns entspannt zurücklehnen: Man wird immer so verstanden, wie es gemeint ist – und im Zweifelsfall wohlwollend.
    ...Und ich höre Dir immernoch unverändert gerne zu und freue mich über das damit verbundene Vertrauen.

    @Lieber Seelenleerer
    Nur weil Dein Sätzchen so kurz ist, daß es sozusagen auf jeden einzelnen Buchstaben ankommt:
    Wäre dann “selbst” nicht eleganter?
    Ich schenke Dir das “st” gegen einen weiteren erläuternden Satz von Dir ;-)) – hast doch auch früher nicht so mit Worten gegeizt – da hab ich Dich besser verstanden.

  3. Seelenleerer · 19. August 2007, 03:29 · #

    Liebe Tina
    Gerne nehme ich Dein Geschenk an.
    In welche Richtung darf die Erläuterung denn gehen?

  4. Tina · 19. August 2007, 04:00 · #

    :-) Danke, finde ich klasse!
    Das “Träum süß” hab ich verstanden,
    “von Dir selbst” nicht.

    Willst Du damit sagen, man kann beeinflussen, von was man träumt? Wenn ja, wie funktioniert das?
    Oder willst Du sagen, wenn man von sich selbst erzählt befasst man sich zu wenig mit den Problemen der Freunde – und daraus resultieren Ich-bezogene Träume?

  5. Seelenleerer · 19. August 2007, 04:02 · #

    Also Tina
    Es juckt mich schon in den Fingern.
    Manchmal möchte ich trotz meiner ellenlangen Ergüsse nicht soviel Platz einnehmen. Ist ja nicht mein Blog, bin bloss Gast. Meist folgt auch keine Reaktion darauf und ich denke, hat wohl keinen sonderlich berührt, also lass es doch beim nächsten Mal gleich sein.

    Die Frage nach jedem einzelnen Buchstaben stelle ich mir bei besonders kurzen Beiträgen schon. Das hast Du richtig gespürt. Selbst (nun hab ich es auch verwendet, geht doch) das weglassen des Satzzeichens hat einen Sinn. (Bloss mit Gross/Kleinschreibung werde ich mich in diesem Leben wohl nicht mehr anfreunden)

    Warum also selber?
    Für mich ist das Selbst schon eine Art Begriff, eine Art Definition, die der sogenannten Realität übergeordnet ist. Da ich dem verehrten Thinkabout offen lassen wollte, in welcher Richtung er sich vor zu finden gedenkt, passte das selber halt irgendwie besser hin. Quasi, entscheide selber wer Du Sein möchtest.
    Mit oder ohne Selbst.
    Was technisch natürlich gar nicht machbar ist, denn auch wenn wir uns dessen gar nicht bewusst sind, besitzen wir ein Selbst.
    Selbst wenn wir es verneinen – dann verSELBSTändigt es sich eben.

    Hab ich es nun selber oft genug benutzt?

    :-O Roger
  6. Seelenleerer · 19. August 2007, 04:05 · #

    UPS
    Du bist auch auf.
    Antwort auf Deine Frage folgt noch,
    weil wir scheinbar synchron schrieben.

    CU

  7. Tina · 19. August 2007, 04:32 · #

    @Lieber Seelenleerer

    Das mit dem geschenkten “st” war eher ein Späßchen – im Nachhinein betrachtet noch nicht mal ein gutes, weil es auf den Sinn der Gedanken ankommt und nicht auf die Rechtschreibung oder Rhetorik. Ob “selbst” oder “selber” ist unwichtig. Guckst Du bei mir, wirst Du auch einiges zu Verbessern finden. Da ich eher ausführliche Kommentare schreibe fällt ein einzelner kurzer Satz nicht so ins Gewicht.

    Manche Kommentare von Dir erfordern keine Reaktion. Ich lese immer hier und kann einfach vieles so stehen lassen ohne nachzufragen. Es ist sinnvoll, spricht manchmal auch das aus, was ich denke und braucht kein Feedback.

    Über die Länge der Kommentare….
    Nun ja, ich schreibe zu viel und weiß das auch Und manchmal gelingt es mir Unwichtiges wieder zu streichen. Du hattest anfangs auch mehr geschrieben, und das hat mir persönlich gut gefallen.
    Kurze Kommentare die mich nicht mit Fragezeichen im Kopf stehen lassen sind mir am liebsten.

    “So viel wie nötig,
    so wenig wie möglich”

  8. Seelenleerer · 19. August 2007, 04:40 · #

    AU Tina
    Deine Fragen sind spannend,
    öffnen aber so viele Ebenen…

    Erst über die Träume:
    Mein Ansatz der Traumdeutung ist folgender, Du bist ALLE Personen die in Deinen Träumen vorkommen selber. (gleich noch die Ausnahme hinterher, es gibt Menschen deren Hellsicht in Träumen stattfindet)
    So gesehen, sind alle Träume ich-bezogen.
    Wo liegt der Sinn darin? Die verschiedenen Personen stellen verschiedene Aspekte / Archetypen Deines Selbstes dar. Am bekanntesten ist das sogenannte innere Kind, aber da man Kinder bekanntlich nicht alleine lassen sollte, tummeln sich dort noch mannigfaltig andere Gestalten herum. Den Butler wiederum benutzen viele, ohne es eigentlich zu wissen. Er weckt einem z.B. ohne Wecker auf die Sekunde genau oder oft vor dem eigentlichen Wecker.
    Nun beherbergen diese Teile von uns vielerlei Spannungen oder Ängste und im Traum möchten sie uns helfen, diese zu erkennen und danach zu transformieren. Darum wählen sie eine Figur, die irdisch gesehen eine ähnliche Beziehuhng / Spannung zu uns hat, wie der Teilaspekt und wollen uns durch ihr handeln im Traum zeigen, wie es steht. Ungefähr wie Familienstellen ohne Seminargebühren.

    Insofern können wir die Träume und das Leben sehr stark beeinflussen, indem wir Frieden in uns stiften.

    Muss man /frau sich mit den Problemen anderer befassen,
    um ein guter Mensch zu sein?
    Könnten wir nicht auch einfach Freude verbreiten, wie es z.B. Thinkabout mit seinen Fotos tut, die ja auch eine Art von sich zu erzählen darstellen und jene die sich von diesen Fotos berühren lassen, werden beschenkt, ohne dass er sich auch noch um deren Probleme zu kümmern braucht?

    Ganz eigentlich wollte ich sagen: Süsses erwachen in deinem Selbst, aber das ziemt sich nicht für jemanden, der auf dem Weg ins Bett ist und Thinkabout vollzieht dieses Erwachen eh schon zünftig genug, also hab ich diesen einfach Wunsch versteckt.
    Vielleicht ist er dir grad deshalb so unstimmig vorgekommen?

  9. Seelenleerer · 19. August 2007, 04:51 · #

    Nochmals Tina
    Da ich mich keinerlei Form von Dir verbessert fühlte, konnte ich dieses “st” wirklich von herzen gern als Geschenk annehmen.

    Vielleicht sollten wir beide einfach mal
    @Thinkabout fragen, ob unsere Beiträge zu lang sind und zu oft erscheinen, damit wir gemeinsam unsere Angst vor dem Hemmungslos schreiben ablegen können. Er kann ja dann einen Teil des Servermiete auf uns abwälzen, weil er massiv mehr Speicher brauchen wird ;-)
    Noch brutaler wäre natürlich, Thinkabout würde unser Geschreibse gar als störend bezeichnen und uns umgehend von diesem Blog verbannen. dann müssten wir uns ein Neues Pseudo ausdenken, um ihm weiterhin auf die Pelle rücken zu können.

  10. Tina · 19. August 2007, 05:15 · #

    @Lieber Seelenleerer
    Man sollte einfach viel öfter fragen wenn man was nicht versteht!
    Daraus hat sich jetzt ein echt spannender Dialog ergeben der mich bereichert und freut und für den ich mich bei Dir bedanke!

    Das mit der Traumdeutung ist nicht ganz einfach zu verstehen. Das ganze ist total interessant, Du hast Dich offensichtlich schon sehr intensiv damit befasst.
    Ich weiß, daß man beim Träumen viel von den Ungereimtheiten des Tagesges verarbeiten kann,

    Du fragst:
    Muss man /frau sich mit den Problemen anderer befassen, um ein guter Mensch zu sein?
    Nicht wegen des Ziels als guter Mensch zu gelten, sondern weil mich die Probleme von Freunden berühren. Sobald ein Mensch für mich wichtig ist, werde ich auch um sein Wohlergehen bemüht sein. Der Versuch für seine Probleme Lösungen zu finden läßt sich da gar nicht ausklammern, oder?

    “Süsses erwachen in deinem Selbst” hätte vermutlich zu ähnlichen Rückfragen geführt :-)

  11. Tina · 19. August 2007, 05:38 · #

    @Lieber Seelenleerer

    Wir können Thinky gerne fragen; jedoch weiß ich, daß ich hier willkommen bin.
    Mit kurzen oder langen Kommentaren – immer.
    Wenn Du ein Weilchen dabei bist, weißt Du das sicher auch.

    Ein schönes Gefühl, das mir jetzt auch diesen Dialog erlaubt – ohne den Hauch eines schlechten Gewissens.

    :-)) Die Idee mit den neuen Pseudos können wir ja trotzdem mal im Hinterkopf behalten “lach!*

  12. Thinkabout · 19. August 2007, 07:30 · #

    @Tina und Seelenleerer:
    Ich muss Euch warnen: Ihr müsst Euch auch mit dem Gedanken beschäftigen, dass Ihr nicht nur neue Pseudos braucht, sondern gleich neue IP-Adressen. Die kann ich nämlich (auch) sperren.
    Spass beiseite:
    Was Ihr hier mit einander habt, diese Form des Dialogs, lasse ich nicht nur bewusst zu, ich begrüsse es sogar.
    Und kommentieren dürft Ihr so viel und so lange oder kurz wie ihr wollt.
    Es ist absolut gewollt, dass aus einem Beitrag eine Diskussion entstehen kann, die dann die Leser unter einander führen. Ich möchte dabei eigentlich nie das letzte Wort haben. Ich bin Anreger, hoffentlich nicht (nur) Aufreger. Sinnstifter für unser eigenes Leben sind wir alle selbst.
    Vielleicht auch aus diesem Grund gehe ich eher zu wenig als zuviel auf die Kommentare hier ein.
    Darum bitte ich Alle, die etwas geklärt haben möchten, mich allenfalls per e-mail anzuschreiben.
    Aber wie man sieht, komme ich ja doch manchmal auch im Kommentar vorbei.
    Und eine Bemerkung vom Seelenleerer nehme ich noch auf:
    Dein Wundern oder inneres Fragen über die oft, egal von wem, fehlenden Reaktionen auf die Kommentare heissen bestimmt nicht, dass sie nicht gelesen werden. Es ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass das Geschriebene für sich stehend vielleicht sehr viele Überlegungen wert ist, dies aber besser im Stillen geschieht. Dem Blogschreiber himself geht es nämlich auch so. Dieses Blog hat, gemessen an seiner Leserzahl, wahrscheinlich mit die kleinste Schar aktiver KommentiererInnen. Das hat genau mit dem hier geschilderten Phänomen zu tun, also mit der Art der Inhalte. Es ist nun mal leichter, über die beste Farbe eines Klodeckels zu fabulieren, als Lebensfragen auszubreiten. Und hier geht es halt oft eher um Zweiteres, und das muss sich so manche® mehr im Stillen überlegen, wovor ich den allergrössten Respekt habe.
    Ich bin ein höflicher Mensch – und habe Sie, lieber Seelenleerer hier doch – vielleicht zum ersten Mal geduzt. Ich möchte dabei bleiben, wenn Du gestattest.
    Allen, die das lesen, einen still voll Freude erfüllten Tag. Einen richtigen SONNTAG eben…
    Und wegen meinem WebSpace mache man sich mal keine Sorgen…

  13. Seelenleerer · 19. August 2007, 12:48 · #

    Na dann lege ich gleich mal entfesselt los.

    An Thinkabout, das mit dem Du ist kein Problem, da ich jahrelang bei der SBB gearbeitet habe und sich dort alle duzen. An dieser Stelle bitte ich Dich/Euch gleich auch um etwas. Lasst mich bitte mit der Gross/Kleinschreibung hiermit aufhören. meines wissens nach diente sie den 1. bekannten kopierern dieser welt zur selbstdarstellung in ihrem doch eher einfachen leben. die in alten büchern wunderschön zu schauenden anfangsbuchstaben führen mich im jetzt zu einer belastung meines denkapparates, den sich die engländer intelligenterweise ersparen.
    tief bin ich über nacht (mit nacht ist diesem fall der schlaf zwischen den beiträgen und nicht die tageszeit gemeint) in mich gegangen, um meiner angst zu begegnen, nachdem sie ja in der früh so freundlich war, sich zu zeigen und bin mit der erkenntnis erwacht, dass deren wahre ursache tiefer liegt, als sich in gigabyte speicherplatzersparnis ausdrücken lässt. wenn ich normalerweise solcherlei diskurse führe, treffe ich normalerweise davor mit
    @allen eine abmachung, die lautet: es geht mir nicht darum recht zu haben, sondern an/manchmalauchAUF zu regen und falls ich mal was erzähle, dass in eurer ureigenen erklärung dieser welt schlicht zu weit geht oder zu unwahrscheinlich klingt, vergesst es einfach. denn dadurch seid ihr eurer eigenen wahrheit einen grossen schritt näher gekommen und nicht meiner, was letztlich meine wahre absicht ist. wenn wir grad so schön dabei sind, ihr könnt mich nicht verletzen, was auch immer ihr mir widerlegt oder mich fragt, denn ich entscheide darüber was weh tut und was nicht. meist entscheide ich mich jedoch aus purem egoismus ;-) dafür, nicht verletzt zu sein, da das leben mit offenem herz viel bunter erscheint und verletzt sein, ein verschliessen des herzens nach sich zieht. zumindest ist es bei meinem herz so.

    zurück zu uns thinkabout.
    deine bescheidenheit ehrt dich aufs neue. es ist mitnichten der inhalt deiner blogfragen, der uns in dieser schönen form begegnen lässt. meine ersten blogschritte machte ich bei hugo stamm, der willsgott auch fragen stellt, die unter den näglen brennen. in der 1. reaktion wurde ich gleich mal als toter fisch bezeichnet, der bloss mit dem strom mitschwimmt. ich roch sicherheitshalber unter meinen armen, weil ich dachte, dass sich toter fisch vielleicht auf meine ausdünstung bezog, aber scheint dort üblich zu sein, die anderen zu verletzen.
    dein verdienst liegt darin, hier eine oase des respektes geschaffen zu haben und wenn ich beobachte wie herr stamm seine aufgabe ausserhalb des blogs wahrnimmt, muss ich annehmen, dass du auch im richtigen leben ein angenehmer z(eid)tgenosse sein musst. respekt.
    dass du unsere beiträge liest, sehe ich schon daran, was in deinen folgenden blogs steht.
    woher weisst du eigentlich die anzahl deiner leserschaft? (so von mann zu mann rein technisch gesehen)
    zum abschluss noch eine randbemerkung. die überwindung des sicherheitscodes erscheint mir ab und zu schwieriger als das sudoku im tagi, wenn auch nicht ganz so kurzweilig ;-)

    hey tina
    keine angst vor der thinkaboutschen zensur, das mit der ip adresse können meine hackerfreunde sicher auch lösen. die anderen dinge traue ich mir selbst zu, in die hand zu nehmen.
    mit allem habe ich mich schon intensiv beschäftigt; denken drogen rechthaben angst liebe selbstmord freiheit und immer wieder mit mir selber oder meinem selbst, um zur abwechslung mal beide wörter in einem satz zu verwenden. schliesslich besitze ich streng genommen ja auch nix anderes als mein leben. je tiefer ich eingetaucht bin, umso mehr wuchs die erkenntnis, dass die unterschiede zwischen uns menschen gar nicht so gross sind und wir vielleicht darum so verzweifelt nach indivdualität streben? frei nach dem dalai lama, der auf die frage, ob er denn keine angst vor grossen menschenmengen und deren erwartungen habe, sinngemäss antwortete: er frage sich, wonach der einzelne suche. sobald im klar sei, dass der einzelne liebe sucht, sei der unterschied zu ihm selber gar nicht mehr so gross und die angst weg.
    nicht dass ich mich mit ihm nun auf eine ebene stellen möchte und es geht mir auch nicht um buddhismus, ich hätte auch jesus mit dem aug und dem balken darin zitieren können. der dalai lama hat es in diesem fall einfach schön und klar formuliert.
    zurück zum thema, obwohl wir eigentlich schon mittendrin waren, unsere seele versucht immer auf verschiedenen wegen uns auf blockierte energien aufmerksam zu machen, denn für unsere seele sind diese blockierungen 24h täglich wirksam, da sie keine form von schlaf/unbewusstheit kennt. dies auch in bezug auf: von seinem selbst zu träumen. daher ist ihr interesse verständlicherweise grösser, uns bei der auflösung dieser blockierungen zu unterstützen, obwohl sie streng genommen nicht so darunter leidet, wie wir selber.
    die innere stimme oder das bauchgefühl sind sicher die bekannteren botschafter. die träume kannst du ab nun auch als botschafter identifizieren. aber was ist darin nicht einfach zu verstehen? du deutest ja selber an, dass es dir bei der verarbeitung hilft. was willst du mehr?

    die diskussion bezüglich der hilfe an andere hatten wir hier http://thinkabout.ch/article/unser-verkuemmertes-kuemmern
    schon mal. sage nur betriebsanitäterkurs.
    da es dich immer noch beschäftigt, versuche ich noch einen anderen aspekt einfliessen zu lassen.
    dein wohlergehen ist dem anderen das stärkste hilfmittel, sich um sein eigenes wohlergehen zu kümmern. aber es gibt jemanden, der dies viel schöner formuliert hat, lies selbst:

    Worte von Nelson Mandela

    Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist das Licht, nicht die Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, grossartig, talentiert, fantastisch zu nennen. Aber wer bist du, dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich selbst klein zu machen, dass andere um dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt zu leuchten, wie es Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen. Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir bewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

    er ist mir nicht nur in der gross/kleinschreibung voraus :-) aber vielleicht sollte ich mich auch mal für längere zeit ins gefängnis werfen lassen, um noch weiter zu reifen :-O

    so, nun ist nicht nur der damm gebrochen, sondern auch das dahinter angestaute ist weg. die nächsten beiträge werden sicher wieder kürzer sein.

  14. Thinkabout an Seelenleerer · 19. August 2007, 20:00 · #

    Das schreibt einer, der auch schon – in Kommentaren – in die Kleinschreibung gefallen ist und daher gut nachvollziehen kann, dass das eben viel einfacher von der Hand geht. Nur gebe ich zu bedenken: Man schreibt an solchen Orten für Andere. Und damit auch für möglichst gute Lesbarkeit. Und ich habe noch keinen Text in Kleinbuchstaben gelesen, in Deutsch, den ich mühelos hätte lesen können. Es strengt an. Und das geht zu Lasten der Aufnahmekapazität des Inhalts. Will ich das?
    Und zur Catpcha-Abfrage ein Tipp:
    Bei geringster Unklarheit der angezeigten Zeichen einfach gleich wieder die Vorschautaste drücken – bis die Anzeige eindeutig ist. Sorry – für dieses Blog wurde eine Software gewählt, die lange absolut resistent gegen Spam-Kommentare schien – leider ist das Geschichte. Und das ist auch der Grund, dass es bisher keine richtige Auswahl für Antispam-Software gibt.

  15. Seelenleerer · 19. August 2007, 21:13 · #

    Lesbarkeit verstehe ich.
    Dann gesteht mir Fehler im Schreiben zu ;-) ohne daraus Rückschlüsse auf mein Potential zu schliessen.
    Als Linkshänder war ich im Diktat immer zu langsam, weil die Tinte verschmierte und schreiben wurde bei mir jahrelang als Strafe angewandt, da entsteht eine gewisse Hemmung.

    Wenn das der Seelenleerer liest, wird er mir sicher empfehlen, darauf zu zu gehen und es auf zu lösen und er hat damit sogar Recht. Doch soweit zu gehen und noch einen Grammatikkurs zu besuchen, werde ich wohl nicht, da mache ich dann doch lieber Fehler.

  16. Thinkabout an Seelenleerer · 19. August 2007, 22:33 · #

    Lieber Seelenleerer
    Einem Seelenleerer wird hier keiner den Lehrer geben wollen. Du wirst selbst die Balance zwischen selbst empfundener Einschränkung und optimaler Darstellung finden – und Grammatikfehler sind alles andere als Charaktermerkmale.
    Vielmehr bist Du also auch einer jener, die durch die harte Schule falscher Zwänge gehen musste und mit seinem Leid dazu beitragen musste, um irgendwann dieses Unding des Rechts-Zwangs zu beseitigen – auf dass Recht geschehen kann in heutigen Schulen…

  17. Seelenleerer · 19. August 2007, 23:54 · #

    Au da hast du mich scheinbar falsch verstanden. Den Rechts-Zwang erlebte ich nicht mehr. Im Gegenteil, mit der Linken verschmierte ich das eben geschriebene fortlaufend. Die einzige Lösung schien ein verdrehter Arm beim Schreiben zu bieten, was sich dann auf das Schriftbild auswirkte und als folge mir dann eben die Schreibübungen bescherte.
    Zudem wollte mein Vater insofern human sein, dass er das mit dem Schlagen wirklich sehr selten angewandt hat und die Strafe seiner Jugend an mich weitergab. Bart Simpons muss auch im Vorspannn jeder neuen Sendung diese Form der Strafe ausführen.

    Dein Argument der Lesbarkeit hat mich überzeugt, bin schliesslich offen für Anregung oder Belehrung aller Art; und meine Einschränkung bezieht sich nun nur noch auf den Wunsch fehlerlos zu schreiben.

    Ja, die harte Schule falscher Zwänge kenne ich trotzdem. Aus diesem Grund erlaube ich mir auch weiter zu geben, da ich aus mir und über mich spreche und nicht irgendwelche Lehren vertrete.


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