Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Kreative Unruhe

∞  11 Dezember 2007, 19:34

2 Büchlein mit Reisenotizen und 2500 Fotos wollen gesichtet werden für meinen Reisebericht, den ich bald beginnen will.
1300 Artikel des Vorgänger-Blogs sind noch vorhanden – ich möchte sie nochmals lesen und vielleicht zum Teil reloaden.
Sogar das Geschäft macht Arbeit…

Und Weihnachten naht. Die Tradition, Karten zu schreiben – sie will auch dieses Mal erfüllt sein. Wie die Weihnachtsguetzli, für deren Erschaffung meine Frau generalstabsmässige Einsatzpläne für Freitag bis Sonntag erstellt hat – namentlich für sich selbst…
Früher war mir eine Fülle von Projekten, Pendenzen und dergleichen eine Last.

Heute abend bin ich in der Küche gestanden und habe gedacht: Wie schön, einen Sack voll Wünsche zu haben und Projekte, denen man sich widmen kann. Am Gelingen oder Versanden lässt sich ja auch erkennen, welche Dinge wirklich wichtig sind für mich.
Und immer wieder staune ich, wie viel sinnbringende Kreativität in uns allen steckt.

Ich habe heute begonnen, die Bilder von Thinkabouts Wife zu sichten und auszuleuchten. Einfach toll, was der Sinn für ein Motiv auszulösen vermag. Sehr sinnbildlich gesprochen.
Es ist schön, gestalten zu dürfen.





Manchmal suche ich für meine Beiträge „qualvoll“ nach Themen oder dann nach Worten. Wenn dann plötzlich ein Satz aufs Papier oder in den Bildschirm fliesst und ich ihn lese, als würde er mir selbst von aussen zugetragen, dann fühle ich mich Gott, der Erde und den Menschen nah.


  1. WerkRaumLebensArt · 12. Dezember 2007, 10:33 · #

    von Ihren Gedanken
    “Wie schön, einen Sack voll Wünsche zu haben und Projekte, denen man sich widmen kann. Am Gelingen oder Versanden lässt sich ja auch erkennen, welche Dinge wirklich wichtig sind für mich.
    Und immer wieder staune ich, wie viel sinnbringende Kreativität in uns allen steckt.”
    stehle ich mir gern was mit in meinen Alltag, wenn Sie erlauben
    und bei diesen “die Weihnachtsguetzli, für deren Erschaffung meine Frau generalstabsmässige Einsatzpläne für Freitag bis Sonntag erstellt hat” musste ich so herzerwärmend schmunzeln, bitten richten Sie allerherzlich wärmste Gedanken an diese Ihre Frau aus
    auch ich habe solch einen “generalstabsmässigen Einsatzplan” an meinem Küchenschrank kleben – für Guetzli, WeihnachtsKuchen und Sauerbraten – das mir auch ja nichts untergeht … doch dachte ich auch schon, ob ich langsam wunderlich werde, wollte ich mich doch nie von solchen Plänen abhängig machen lassen und schon gar nicht in der Advents & WeihnachtsZeit, nun mach ich sie mir selbst – ach herjemine – so ist der Gedanke “Am Gelingen oder Versanden lässt sich ja auch erkennen, welche Dinge wirklich wichtig sind für mich.” ein wahrer Seegen für mich in diese meine mir in der Stille wichtigen Zeit


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