Lies nur, mein Sohn
In der Literaturbeilage zur ZEIT Nr. 42/08 beschreibt Orhan Pamuk (im Text “Wie meine türkische Bibliothek entstanden ist”), wie er die Bücher seines Vaters entdeckte und diese nach und nach seiner eigenen Bibliothek einverleibte.
Ich muss zugeben, dass mir die Vorstellung einer Kindheit in einer solchen von Büchern er- und gefüllten Wohnstätte an sich schon wohlige Schauer verschafft, aber ich bin sicher, dass nicht nur ich in diesen einfachen Worten Pamuks eine wunderbare Vaterliebe erkennen und spüren kann. Es gibt nichts Schöneres, als einen Vater, der seinen Sohn unterstützt, neugierig und interessiert an seinen Entdeckungen ist und gütig teilt oder abtritt, was diesem Freude macht. Und er wird in der Erinnerung von seinem Sohn dafür auch geehrt. Auch das ist spürbar.
Einfach schön.
°
Bücherecke
und
Zugeneigt
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Claudio · 31. Dezember 2008, 19:40 · #
Überhaupt ist dieser Text in der Literaturbeilage der Zeit ein ganz toller. Da stellt man sich lebhaft vor, wie eine Bibliothek entsteht und ein Eigenleben entwickelt.