Monotonie als Anfang statt Ende
Themen: SMS zum Tag undlyrisch-meditativ
Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.
Mir fällt das oft selbst schwer genug...
Wenn scheinbare Monotonie zur Gleichmässigkeit wird,
mögen neue Wahrheiten sich nicht leicht finden,
aber die schon greifbaren schwimmen eher oben auf.
Langeweile, Stumpfsinn, Moloch, Mühle, Wiederholung. Dann vielleicht Repetition, Kreis. Schlaufe. Und mitten drin stossen wir plötzlich auf etwas, das schon immer greifbar war. Aber nur, wenn wir nicht hochnäsig genug sind, uns in was scheinbar besseres zu denken als in den momentanen Augenblick.
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Tina · 8. August 2007, 06:06 · #
Man sollte wohl jeden Tag eine Kleinigkeit in seinem Alltag anders machen, um nicht demTrott zu erliegen.
Doch meist lebt man nach einem gut ausgetüftelten Zeitplan, der organisatorisch optimal gestaltet ist….seit Jahren.
Der Wunsch nach Veränderung wird meist durch Leidensdruck ausgelöst, nicht durch erträgliche Monotonie….
Wie bereits geschrieben kaufe ich z.B. gern den großen Bauer-Joghurt :-)
Erst wenn das Produkt Mängel aufweist, teurer wird oder vergriffen ist wird gewechselt. So isses halt…;-)
Margit Farwig · 8. August 2007, 18:44 · #
Eine Anregung von außen ist oft sehr hilfreich. Wenn ich schon nicht auf meine eigene Stimme höre, so vernehme ich mit geschlossenen Augenlidern doch noch die zugeflüsterte Aufforderung. Hatte diese nicht sowieso nur geschlummert in meinen Eingeweiden oder wo auch immer und fährt nun wie elektrisiert aus der Haut in alle Blutbahnen. Tja, jetzt geht es und war ich mir nicht die Antriebskraft, ein angenehmer Gedanke, Wie auch immer, Hauptsache ich bin wieder aus der Lethargie, der Monotonie heraus gerissen.