Neue Lust am Fotografieren
Heute, anlässlich des Trubels rund um die Plätze unseres kleinen Tennisvereins, inmitten von unbeschwert lachenden und müden verschwitzten Gesichtern, ist mir wieder bewusst geworden, wie gerne ich fotografiere. Ich stresse nicht gerne mit meinem Glotzomat. Aber wenn die Resultate gefallen, wenn die Bekannten oder Freunde Gefallen finden an den Ergebnissen, dann lächle ich zufrieden in mich hinein.
Obwohl ich wirklich nur zum Hobby fotografiere, habe oder hätte ich inzwischen kein Problem mehr damit, auf Wunsch an einem Anlass zu fotografieren. Stress, die Resultate wären nicht zufriedenstellend? Praktisch keinen. Ich sage mir immer: Die Betreffenden wissen, dass sie auch ein Risiko engagieren. Und die Technik ist heute schon sehr weit. Dahinter ist der Blick für das Gesicht, die Persönlichkeit, die Szene, nicht automatisierbar.
Den meisten Bildern der Profis ist anzusehen, dass sie professionell sind. Das bedeutet aber immer auch eine gewisse Distanz. Und dann sind die Bilder gerne etwas “flach”.
Nun, derweil fotografiere ich auch gerne weiter meine Kräne…


Caro · 18. August 2007, 22:01 · #
Liebes Riskio schmunzel
Du glaubst gar nicht, wie sehr sich die Menschen gerne ablichten lassen, trotz vorgetäuschtem Sträuben dagegen.
Gerade bei Anlässen. Sie fühlen sich dabei als Prominente. Und von den Prominenten schauen sie sich die Pose und das Lächeln ab.
Von Einer, die gestern Abend Promis fotografieren musste und erstaunt war über die Gelassenheit, mit denen diese Leute dem Anliegen hinter der Kamera begegneten.