Nur Mensch sein, aber das ganz
Themen: SMS zum Tag undTagebuch
Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.
Mir fällt das oft selbst schwer genug...
Die Unfähigkeit, konstant ein Niveau zu halten bei Arbeit oder Spiel, lässt mich verzweifeln – oder aber Demut lernen, die stärker ist als Übermut UND Verzagen.
Ich schaffe es z.B. heute noch nicht, im Tennis beim Aufschlag den Ball konstant gleich aufzuwerfen. Entsprechend unkoordiniert ist die ganze Bewegung. Dabei wäre der Service der einzige Schlag, der keiner Fremdeinwirkung unterliegt, den man also ganz gezielt trainieren aktiv, nicht reaktiv direkt “abrufen” kann – wie einen Golfschwung.
Aber bekanntlich sind die Golfspieler mit die Demütigsten unter uns. Auch und gerade die guten Spieler. Sie brauchen zu allerletzt einen Gegner, um auf dem Platz in Schwierigkeiten kommen zu können. Denn Sie haben sich selbst ja mit dabei. Und das reicht.
Das Spiel – oder eben die Arbeit – zeigt uns oft nur allzu schnell, dass der heutige Tag nicht wie der gestrige ist.
Es liegt an uns, das nicht oder anders auf die Zukunft zu übertragen. Und die Demut auch dann zu üben, wenn wir scheinbar alles ganz allein beherrschen.
Seelenleerer · 12. Oktober 2007, 03:31 · #
Im Film
good Will hunting
sagt sein Lehrer:
Dass er Seine Frau
geliebt habe,
weil Sie furzen musste
beim Lachen.
Tina · 12. Oktober 2007, 04:56 · #
Einfach darauf vertrauen, daß das, was mir wichtig ist, zwar ganz normalen Schwankungen unterliegt, aber immer wieder kommen wird – wie das Meer bei Ebbe und Flut.
Es gibt kein Gewohnheitsrecht und keine Garantie, weder bei der Arbeit noch beim Spiel. Und schon gar nicht in Freundschaften und Beziehungen. Diese Gelingen wird immer meinem eigenen Engagement , dem Wollen des Partners und einem kleinen Quäntchen Glück unterliegen.
Diese Schwankungen auszuhalten, daß man auch manchmal gerade “keine Saison” hat, das ist für mich die Kunst ;-)

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