Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


SMS zum Tag: Die Arbeit und das Leben

∞  11 Juli 2007, 23:11

Wir können unermüdlich für etwas arbeiten.
Eines Tages bleibt es hinter uns:
Wir lassen los und beginnen Neues,
und erkennen, was daran wirklich wertvoll war.




Sich mit Haut und Haar einer Sache, einer Idee, einer Forschung, einem Ziel verschreiben zu können, setzt unglaubliche Energien frei, Kreativität und Schaffenskraft. Trotzdem wohnt nichts so sehr die Gefahr des Scheiterns inne, wie dieser Passion. Unzählige Male kann man vor der Situation stehen, etwas verwerfen zu müssen, ein Scheitern einzugestehen. Oder Körper und Geist gebieten Einhalt, weil die Kräfte erschöpft sind.
Das kann bitter sein. Aber dahinter wartet die Chance, im Weg, den man gegangen ist, an sich schon den grossen Wert zu sehen: Die Erfahrungen – sie werden Teil der eigenen Geschichte, und wir sind gesegnet, wenn wir sagen dürfen: Ich will sie nicht missen. Und nicht selten bekommen die Erfahrungen in der Rückblende eine andere Wärme – und sind darin Teil der Gegenwart, der man sich gelassen stellt.



Wie Sie das SMS zum Tag automatisch per mail zugesandt kriegen können:
Auf der Seite rssfwd.com vor “submit” die Adresse:
http://thinkabout.ch/?c=SMS-zum-Tag
eingeben, “enter” drücken, auf der nächsten Seite die e-mail-Adresse angeben und auf die Bestätgungsabfrage in Ihrem Mail warten – der Service kann jederzeit abbestellt und für jeden Themenbereich oder die ganze Seite genau so eingerichtet werden. Leider ist er nur auf englisch verfügbar.



  1. Werner · 12. Juli 2007, 09:28 · #

    Loslassen, neues beginnen…
    Erkennen was wichtig war.

    ich bin zur Zeit mitten drin in dieser Aufgabe, Bilanz zu ziehen.
    Ich sehe es als ZWISCHEN-bilanz, denn das Leben geht ja weiter und ich will keineswegs meinen, nun sei alles vorbei, nur weil meine Berufstätigkeit zu Ende gegangen ist.
    Über einige der Vorstellungen, mit denen ich damals angetreten war, kann ich heute lächeln. Andere konnte ich ein Stück weit umsetzen.

    Und manchmal frage ich mich, was die Kinder und Jugendlichen, die heute jung sind, in einigen Jahrzehnten über unsere Zeit denken mögen.

    Ich werde es nicht mehr erleben, welches Ergebnis ein Projekt haben wird, von dem ich gestern gelesen habe:

    – Die große Schatzkiste für die Kinder der Zukunft

    In bislang 15 Ländern der Welt haben über 30.000 Kinder Botschaften von heute an die Kinder des Jahres 2050 gerichtet. Mit Texten und Bildern, mit Fotos, Skulpturen oder Symbolen, mit Liedern und Tänzen ihrer Kulturen und ihres Alltages haben sie Botschaften in Schatzkisten verschlossen und einem Museum zur Aufbewahrung übergeben. Ihre Schatzkisten werden erst 2050 geöffnet, wenn die Kinder von heute schon lange Großväter und Großmütter sind. Die dann junge Generation kann sehen, was die dann Alten aus ihren Wünschen und Hoffnungen gemacht haben.

    Die UNESCO hat dieses Projekt offiziell als Beitrag zum “Dialog der Kulturen” erklärt. Denn die Botschaften der Kinder von heute sind nicht einfach Zeitkapseln, sondern sie wollen in der Gegenwart das Gespräch und NachDenken über die Zukunft anregen. Menschen in allen Kulturkreisen können über die Anliegen der Kinder Verständnis und Solidarität füreinander entwickeln und sich so ein positives Zukunftsbild erarbeiten.

    Teile des Projektes mit unterschiedlichen Akzenten werden an verschiedenen Orten in der Nordpfalz zeitgleich präsentiert. Eine umfangreiche Ausstellung mit Filmen und anderen Informationen zeigt, was Kindern heute in Afrika, Asien, Amerika und Europa im Blick auf die Zukunft wichtig ist. Viele kreative Möglichkeiten werden angeboten, um Jung und Alt miteinander ins Gespräch zu zentralen Fragen des Zusammenlebens und der Zukunftsgestaltung auf der Einen Welt zu bringen.

    Der Arbeitskreis Papua im Dekanat Rockenhausen und der Kirchengemeinde Erfenbach, der Freundeskreis Kunan Mink\‘a der Verbandspfarrei Obermoschel und Pro MISPA / Freundeskreis Philippinen e.V. sowie weitere Initiativen und Gruppen aus der Nordpfalz, die mit Menschen in anderen Teilen der Welt in Verbindung stehen, veranstalten dieses Projekt gemeinsam mit der Landeszentrale für Politische Bildung, dem Ev. Entwicklungsdienst, dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN und der Ev. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft.

    (Quelle: http://www.evangelische-arbeitsstelle.de/veranstaltungen/arbeitsstelle/veranstaltung.php?idx=1157037399)

  2. Caro · 13. Juli 2007, 10:05 · #

    2 Schritte vor, 1 zurück, 3 vor, 2 zurück, 1 vor, 2 zurück, 2 vor, 1 zurück … wie ist gerade der Zwischenstand? ;-)

  3. Werner · 13. Juli 2007, 11:06 · #

    ich denke mal wir sind 2 Schritte vorwärts gekommen, und das ist doch schon mal ein Fortschritt…
    wenn die Richtung dann noch gestimmt hat, bin ich zufrieden damit.


Kommentare dieses Blogs abonnieren: RSS-Feed

Textile-Hilfe