SMS zum Tag: Herz und Pflicht
Eine Verpflichtung einzugehen,
bedeutet Mut zu Verbindlichkeit, zum eigenen Wort.
Entscheidend ist, ob diese Pflicht eine Herzensangelegenheit ist und bleibt.
Erinnertes Pflichtbewusstsein ist oft der Anfang der inneren Reklamation einer Tugend, die nicht mehr geleistet werden kann.
Erziehung, Wohlgefallen, Moral, Anerkennung. So viele Pferde können einen Karren ziehen, der doch im Morast stecken bleiben wird, wenn die Achse bricht. Wir können auf Dauer nur tragen, was unser Innerstes, unsere Seele gutheisst.

Bild: Caro N.
abgelegt auch in: Vom Wort zum Bild

Tina · 4. Juli 2007, 04:05 · #
“Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen” (Otto Flake)
Man geht immer mit den besten Vorsätzen an solche verantwortungsvollen Vorhaben wie Partnerschaft, Ehe oder die Entscheidung für ein Kind, doch nicht immer verlaufen die Wege gerade…
Nicht alle Veränderungen sind beeinflussbar und liegen in unserer Hand, insofern wird das immer ein Wagnis bleiben….ohne Gelinggarantie.
Dieses Zitat von Jörg Petermann gefällt mir dazu gut:
“Ich danke Dir für die Geduld, ab und zu stehen zu bleiben und zu mit allen Sinnen zu spüren, dass wir noch denselben Weg gehen.”
http://www.einfach-persoenlich.de/photoblog/
Caro · 4. Juli 2007, 10:33 · #
Darum sollte das Eingehen einer Verpflichtung nicht unüberlegt geschehen. Wohl dem, der davor seine Seele, sein Herz und seinen Bauch befragt.
Margit Farwig · 4. Juli 2007, 10:46 · #
Es wäre gut, wenn beide Seiten gleich denken. Oft hält einer still, um den anders Denkenden nicht zu verletzen. So kommen sie sich näher, im Auseinandergehen.
Werner · 5. Juli 2007, 23:29 · #
Ein Zitat von Hermann Hesse begegnete mir heute an anderer Stelle, aber es passt auch zu diesem Thema:
“Alle Dinge, die man gegen sein Gefühl und gegen sein inneres Wissen tut, anderen zuliebe, sind nicht gut, und müssen früher oder später teuer bezahlt werden. “