SMS zum Tag: Sind Sie reich? Glücklich?
Es stimmt, dass Geld mich nicht glücklich macht.Zumindest Ihres nicht.
Geld ist nicht Glück,
aber mit beidem ist gar nicht so leicht umzugehen…
Geld macht nicht glücklich?
Jede Erleichterung im Leben ist per se kein Mechanismus zum Glück. Tiefste Zufriedenheit ist mehr eine Haltung. Das Glück, nichts zu begehren – oder zumindest das Begehrte nicht bekommen zu müssen.
Es steckt eine heitere Gelassenheit in der Nachsicht gegenüber den eigenen übertriebenen Vorstellungen von Glück.
Je älter wir werden, um so mehr hilft uns wohl die Erfahrung, dass der Rausch eines Moments nichts ist im Vergleich mit dem Erlernen des Reisens und Verweilens in seiner Zeit.

Strandsteine · 1. Juni 2007, 19:00 · #
Lieber Thinkabout,
Deine Überschrift…sind sie reich….
verbinde ich nicht unbedingt mit Geld.
Es erleichtert sehr das tägliche Leben,
wenn man sich nicht vor der Armut fürchten muß....
...aber…
liegt der eigendlicher Reichtum nicht hierin:?
Ich lebe, ich denke,ich schlafe mich aus,
ich esse mich satt,ich lache laut oder leise,
ich betrachte die Welt mit großen,neugierigen Augen,
ich habe Freunde, ich erinnere mich an wunderbare
Reisen und Erlebnisse, ich höre anderen zu und
erzähle selber gerne, ich atme tief ein —
ist das alles denn den garnichts ?
(Reiner Haak)
Darin liegt doch unsere Glück und unermeßlicher Reichtum…..
und ist nicht zu kaufen…
möge es Euch immer begleiten….
wünschen die Steine
Margit Farwig · 1. Juni 2007, 22:04 · #
Onnäh, hatte einmal geschrieben, wohl nicht richtig auf Absenden geklickt. Ich versuche es noch einmal.
Nö, reich bin ich nicht. Alle Aktivitäten, die ich zur Zeit betreibe, bringen nichts ein, ehrenamtlich. Auch die Leitung der kirchl. Bücherei, nicht sehr groß, ist ehrenamtlich. Macht einfach nur Spaß. Einer muss es doch machen.
Aber gelassen und richtig glücklich werde ich hier:
(ist mein Garten im Herzen, nicht real, aber nicht weitersagen)
Grüne Gärten
Im grünen Garten meiner Wildnis
fallen mir tausendfach Sachen ein
mir begegnen Maulwurf, Igel und Iltis
so bin ich dort selten allein
wir grüßen einander mit großem Respekt
ziehe imaginär meinen Hut
im Grunde ein unbedeutender Aspekt
es geht uns einfach nur gut
sie betreiben emsig ihre Geschäfte
ich schaue ihnen neugierig zu
meinerseits sammle verlorene Kräfte
wir lassen uns tunlichst in Ruh’
lass mich von der Sonne ein bisschen bescheinen
von den Vögeln ein bisschen besingen
hier mag ich die Welt nicht beweinen
was sollte mir hier wohl misslingen
im grünen Garten meiner Wildnis
© Margit Farwig