Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


SMS zum Tag: Wir und die Welt

∞  27 Juni 2007, 23:46

Wir sollen uns verändern, nicht die Welt, sagt Gandhi.
Dass dies nicht so viel einfacher ist, beweist nur eines:
Wir SIND die Welt.




Das ist nur scheinbar pessimistisch, auch wenn ich selbst meine schlechten Eigenschaften liebend gerne leichter los würde. Es bedeutet auch, dass jeder kleine Schritt an und in sich selbst zählt – für mich und meine Welt. Und dass wir Geschwister sind im aufrichtigen Bemühen um diese Schritte. Gemeinsame Ziele lassen diese näher rücken.


  1. Tina · 28. Juni 2007, 05:07 · #

    “Wollen Sie die Welt verändern? Wie wäre es, wenn Sie mit sich selbst anfingen? Wie wäre es, selbst zuerst umgewandelt zu werden? Doch wie ist das zu erreichen? Durch Beobachtung, durch Verstehen; ohne Eingreifen oder Aburteilen von Ihrer Seite. Denn was man verurteilt, kann man nicht verstehen. Wenn Sie von jemandem sagen: “Er ist Kommunist”, hört Ihr Verständnis in diesem Moment auf. Sie haben diesem Menschen ein Etikett aufgeklebt…Kein Urteil, kein Kommentar, keine Stellungnahme: man beobachtet einfach, man untersucht es, sieht zu, und zwar ohne den Wunsch, das Bestehende zu verändern.” (Anthony de Mello)

    Vielleicht eine der schwersten Übungen: nicht aktiv einzugreifen, weil man aus seinen persönlichen Erfahrungen heraus der Überzeugung ist, genau das ist das Beste und muß verwirklicht werden, sondern dem Geschehen entspannt zuschauen können und die eigenen festgemeisselten Vorurteile lockern…Platz für Neues schaffen…Tolerant werden…
    Vielleicht ist das genau einer der kleinen Schritte, von denen Du sprichst – diese Inspiration nehme ich heute mit in den Tag…

  2. Margit Farwig · 28. Juni 2007, 08:34 · #

    Das hat viel Gemeinsamkeit mit dem vorherigen Thema der Gelassenheit.

    www.wir.wollen.weltfrieden

    Gerade Tiere
    sind Brücken zum Menschen
    ich liebe Hunde und Katzen
    und alles was da fleucht und kreucht

    man unterhält sich, kommt sich näher

    vielleicht sollten Politiker Hunde
    zu Wort kommen lassen
    jeder bringt seinen Liebling mit
    und die Sonne geht auf
    die verhärteten Fronten erweichen
    Friedensgedanken ziehen ein
    Weltfrieden, das wäre doch schön

    Will mal zu Bush und Konsorten eine Mail schicken.:)

    © Margit Farwig

    Muss dazu sagen, ich habe weder einen Goldfisch, noch eine Kröte, keine Katze, bin nicht mal auf den Hund gekommen. :)

  3. Caro · 28. Juni 2007, 08:38 · #

    “We Are The World” – eines der Lieblingslieder meines Jugendchores.

  4. Margit Farwig · 28. Juni 2007, 09:04 · #

    Und sie bewegt sich doch…


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