Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Thinkabout mag bald nicht mehr denken

∞  25 März 2010, 19:24

Ich habe, Verzeihung, wirklich eine Krise, und wer sich hier positive Texte gewohnt ist, muss wirklich darben… aber: Wenn einem die Welt fremd wird, dann kann das ja auch schlicht bedeuten, dass man seine Illusionen verliert. Das bedeutete dann, dass die Entfremdung aus dem Verlust falscher Annahmen bestünde – und so müsste ich dann ausrufen: Wunderbar, immer her damit! Denn dahinter wartet ja klarere Sicht, nicht wahr?

Es will mir nicht gelingen. Nach meinen Begriffen gehen wir in dieser Welt diesseits der Illusionen einfach in einer Art und Weise mit einander um, die ich fürchterlich finde. Mit der Bewältigung (?) der Finanzkrise und im ersten Durchatmen in der Wirtschaftskrise ist in mir drin etwas kaputt gegangen. Ein grundlegender, tiefer TILT, der zu einem Ausfall einiger Systeme geführt hat.

Die “entwickelte” Welt hat ihre Denaturierung innert weniger Monate schonungslos offen gelegt. So grausam tiefsinnig und offensichtlich ist den Menschen in friedvollen Zeiten noch nie vorgeführt worden, wie nieder die Instinkte sind, die wir noch unser eigen nennen können. Denn innert weniger Monate haben wir erlebt, was wir an Geld für unser Wirtschaftssystem locker machen können – und wieviele Erdnüsse wir für die dritte Welt, den Hunger in ihr und die paar weiteren Sorgen übrig haben.
Aber wir müssen gar nicht die Kontinente gegenüberstellen. Was mühen sich die westlichen Staaten ab, wenn es darum geht, ein bisschen was in die Bildung der eigenen Jugend zu investieren – und wie bestehen diese Bemühungen im Vergleich mit Abwrackprämien in der Automobilindustrie?

Wir lassen uns die Gefahr von Vogelgrippen und Schweinegrippen in den schlimmsten Farben ausmalen und stürmen die Geschäfte auf der Suche nach Atemmasken – und wir verfolgen gleichgültig oder allenfalls mit einer gewissen Beklemmung, wie fern uns im Vergleich dazu die Klimakatastrophe bleibt. Und kaufen dann einen SUV mit Hybridantrieb, weil der in der Stadt besonders viel Sinn macht.




  1. Aletheia · 25. März 2010, 19:55 · #

    :-) immer schön dran denken …
    Energie folgt der Aufmerksamkeit. Immer.

  2. LD · 25. März 2010, 20:42 · #

    Desillusionierung und Enttäuschung führen den, der sich durch falsche Bilder und Wahrnehmungen leiten liess, wieder zurück in die Realität. Es ist ein Akt der geistigen Reinigung. Wer eine scharfe Beobachtungsgabe wie Du hat und stets zu differenzieren vermag, wenn andere nur polemisieren, geht regelmässig immer wieder diesen Weg. Die, die dies nicht tun, leben in einer Fantasiewelt, unfähig und/oder unwillens, ihren Zustand der Verblendung jemals zu überwinden.

    Doch der Realist mit klarem Blick lebt durch seine Erkenntnis nicht zwangsläufig besser. Er hat vom Baum der Erkenntnis gegessen und dafür muss er leiden. Irgendwie erinnert mich das an Der Volksfeind von Henrik Ibsen. Wer den Intellekt und die Erkenntnis hat, trägt dadurch eine höhere Verantwortung. Sich zu diesem Kreise der “Auserwählten” zählen zu dürfen, ist doch auch ein positiver Aspekt in Deinem Leben, auch wenn die Ohnmacht der Erkenntnis bzw. die Erkenntnis der Ohnmacht einem manchmal viel Frust beschert. Es gab schon schlimmere Zeiten als heute und die Welt ist noch nicht untergegangen. Das Leben geht weiter. Öffne eine gute Flasche Wein und geniesse es!

  3. zentao · 25. März 2010, 21:34 · #

    Lieber Kurt
    genau das gibt mir Hoffnung. Aus Dreck und Unrat, wird Dünger, aus Dünger wachsen Blumen, oder anders gesagt, aus Schmerzen und Wut, werden Erkenntnisse und aus Erkenntnissen wird Wahrheit und Wissen und daraus gibt es eines Tages eine neue Welt und bessere Menschen. Ich glaube daran.
    Liebe Grüsse zentao

  4. Mark Balsiger · 25. März 2010, 21:47 · #

    Gerade in den letzten knapp zwei Jahren gab es in der Tat viele Gründe, um zynisch zu werden, Gift und Galle zu spucken oder einfach nur noch vom Leder zu ziehen – undifferenziert, mit bellender Stimme.

    Wie viele dieser Menschen artikulieren sich im Netz. Dort können sie Dampf ablassen – gut für sie – eine Art Psychohygiene -, schlecht für alle anderen, die mit dieser Form von Meinungsäusserung nicht anfangen können.

    Du hast in den letzten Jahren mit einer hohen Kadenz geschrieben. Viele deiner Texte sind wie der Duft von Orchideen, sie inspirieren zum Denken, manche wärmen.

    Du bist dir vermutlich nicht bewusst, wie viele Menschen sich an deinen Texten laben. Deine Texte sind Begleiter, ohne zu belasten. Es sind Texte mit Suchtpotential. Darum mein Wunsch: Du solltest nicht aufhören, Thinkabout. Bitte.

    Weniger publizieren, einmal eine längere Kreativpause machen, nicht an das tägliche Posting denken – Tipps auf die Schnelle.

    Wir würden wieder vorbeikommen – auch nach einer langen Pause. Vergiss die Muckis im Web, it’s about quality, und da spielst du in der obersten Liga.

  5. Thinkabout @ Alle · 25. März 2010, 22:50 · #

    @aletheia
    Danke. Und Aua. Das sitzt. Ertappe mich durchaus dabei, dass ich allerdings gerne mal wieder einer Energie folgen würde – statt das Feuerchen immer selber anfachen zu müssen. Aber ich weiss haargenau, was Du meinst.
    @LD
    Keine Sorge, auch bei Dir weiss ich, wie Du es meinst und laufe nicht Gefahr, abzuheben und mich zum Guru ausrufen zu lassen – oder zu beklagen, dass dem eben nicht so ist. Wie sehr ich Erkenntnismensch oder Nebelstocherer sein mag, will ich gar nicht beurteilen, der Grad der jeweiligen relativen Unwissenheit ist zu jeder Zeit gross genug aber auch nicht für sich beunruhigend. Auch hoffe ich SEHR, dass mein Geschreibsel mehr fragend als belehrend wirkt und möglichst wenig Anmassendes hat. Wenn, dann soll es allenfalls eine Stil- und damit eine Geschmacksfrage sein. Gesinnung auf keinen Fall. Ich fühle mich selbst unter Fragenden in aller Regel viel geborgener als unter Ausrufern und Verkündern.
    @Zentao
    Kein Mensch könnte mir das wohl einfacher, klarer und bestechender vorrechnen wie Du. Ja. Auch ich finde immer wieder zu diesem Glauben. Auch wenn ich zur Zeit manchmal meine, der Mensch würde es tatsächlich schaffen, nur verbrannte Erde hinter sich zu lassen.
    @Mark
    Hoppala. Ich werte Dein Urteil nicht ab, nur weil wir längst wissen, wie sehr wir uns gegenseitig schätzen. Es bedeutet mir was. Danke.
    Den inneren Zwang, täglich zu schreiben, habe ich eigentlich abgelegt. Aber natürlich meldet er sich. Im Moment ist es zwar eher so, dass ich mich dafür schelte, dass ich nicht MEHR schreibe – und auch mal wieder was leichtes wage, wie es in einem Tagebuch sein darf.
    Eine “Spekulation” aber kann ich gleich ins weite Nirwana des Netzes kicken: Ich werde nicht aufhören zu bloggen. Es hiesse im Moment, mit dem Schreiben aufzuhören, denn noch hat sich kein Buchprojekt konkretisiert. Und selbst dann – ich sehe im Bloggen eine eigene, ganz eigene Form des Schreibens, der ich wohl immer weiter nachspüren werde. Und zu der, glaube ich, mein Schreiben auch gut passt. Nein. Wenn ich hier aufhöre, dann stirbt ein Teil von mir. Mit der Lebendigste an mir. Es würde bedeuten, zum zweiten Mal in meinem Leben ohne Not einer innersten Freude abzuschwören. Und damit dies nicht geschieht, genau dafür habe ich meinen Lebensentwurf solche Projekten angepasst – und solchem Tun. Und ich hoffe sehr, dass ich den Gehalt darin nie vermissen werde. Es wäre wirklich wie Sterben. Wohl nicht nur ein Stück weit.

  6. Zappadong · 26. März 2010, 06:48 · #

    Mir geht es genau gleich. Mein absolutes TILT liegt nur wenige Wochen zurück und gipfelte im sehnsüchtigen Wunsch, mich auszuklinken, im hintersten Bergtal eine Hütte zu kaufen und mich von allem abzunabeln. Hätten Herr Zappadong und ich keine Kinder – wir hätten es wohl getan. Und ganz ehrlich: Wir suchen diesen Rückzugort immer noch für die Zeit, in der unser Nachwuchs der Lehre entwachsen ist – weil wir beide mit dieser Welt nicht mehr mithalten können und, viel schlimmer noch, auch gar nicht mehr wollen.

    Es sind aber gerade auch die Kinder, die uns die Kraft zur Überwindung solcher Tiefs geben. Sie haben ihr Leben noch vor sich. Sie brauchen eine Zukunft. Oder wenigstens die Hoffnung auf eine Zukunft. Ich habe es aufgegeben, daran zu glauben, dass ich kleines Rädchen im etwas Grösseren etwas bewirken kann – und so tue ich es im Kleinen, mit dem, was mir möglich ist.

    Energie geben mir auch immer wieder die Lesungen bei den Jugendlichen. Wenn ich sie so erlebe – offen, neugierig, den Blick nach vorn – denke ich, dass es weitergehen wird. Dass vielleicht sogar etwas anders wird. Vielleicht.

  7. Jean-Paul Robin · 26. März 2010, 10:50 · #

    Lieber Thinkabout
    Ich kann Dich gut verstehen. Es ist auch mir seit längerer Zeit nicht möglich einen aufbauenden Text zu verfassen. Aber gerade heute habe ich mir die Zeit für einen entspannten Café in einem Kaffeehaus genommen. Dazu habe ich das Interview mit dem Glücksforscher Prof. Bruno Frey in der aktuellen Ausgabe der ZEIT gelesen (S. 37). Anschliessend bin ich mit der aufgehenden Sonne im Gesicht zur Arbeit spaziert. Dabei hat es sehr gut getan den eigenen Schatz an nicht materiell bezifferbaren Sachen in Dagobert Duck’scher Manier zu durchschwimmen.
    Ich hoffe, dass auch Dich bald wieder diese Freude streifen wird.

  8. Relax-Senf · 26. März 2010, 16:00 · #

    Lieber Thinkabout, die vermisste Frau Müller hat mal in diesem Blog sinngemäss gesagt: „Thinkabout Beiträge bringen mich manchmal so ins Grübeln, dass eine ganz spontane Reaktion nicht möglich ist.“ Mir geht es immer mal wieder auch so, dass ich Thinkabout-Beiträge lese, wo ich gerne etwas dazu schreiben würde, es dann aber nicht tue, weil ich spüre ein flapsiger Kommentar ist fehl am Platz und für einen ordentlichen Beitrag ist Nachdenken angebracht. Richtiges Vorgehen und doch Grund dafür, weshalb beabsichtigte Wortmeldungen auch unterbleiben.

    Jetzt gibt es bereits interessante Kommentare, die dich und deine Sicht verstehen. Grundsätzlich tue ich es auch, besitze ich doch ebenfalls einen eigenen Rucksack mit Nüssen, die ich herumschleppe.

    Widersprechen bzw. eine ergänzende Sicht einbringen muss ich trotzdem. Das Geld das zur Eindämmung der Banken- und Finanz-Krise so herrlich gesprudelt ist, eigentlich war es ein Strom, wie wenn an einem Stausee die Schleusen geöffnet werden, kommt nicht von den Reserven. Es ist kein Spargeld und somit auch nicht verteilbar um das Leid auf der Welt zu reduzieren. Dieses Geld kommt frisch ab Notenpresse und in der Buchhaltung ist die Gegenposition unter neue Schulden zu finden.

    Der Geldstrom war unverzichtbar, aber die Tilgung der damit einhergehenden Schulden, wird uns noch lange begleiten und elend weh tun.

    Diese Aussage gilt auch für die Abwrackprämie. Ursprünglich gut gedacht, um Arbeitsplätze zu retten, bleibt abzuwarten, was in einer rückblickenden wissenschaftlichen Analyse das Fazit ist. Richtig oder falsch? Denn auch diese Massnahme verzögert die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft lediglich und hat auch viele Opfer geschaffen – Handel mit Gebrauchtwagen, Reparaturwerkstätten etc. Anders als bei der Finanzkrise, wird aber die Abwrackprämie zum Teil gleich wieder durch höhere MWST-Einnahmen kompensiert. Doch auch dieses Geld war mitnichten im Staatssäckel vorhanden.

    Einverstanden bin ich jedoch mit dir, dass eine massive Aufrüstung bei den Bildungsausgaben eine zwingend notwendige Strategie ist, wollen wir nicht dass unsere Urenkel dereinst in China und Indien studieren müssen um eine “state of the art” Ausbildung zu erhalten.

    Mit der Einführung vom neuen Lohnausweis erfolgte auch der Zwang, dass vom Arbeitgeber bezahlte Weiterbildung als geldwerter Vorteil in die Steuererklärung des Arbeitnehmers gehört. Wurde zwar letztlich etwas abgeschwächt, aber aus meiner Sicht verstehe ich die Politik – und die Gesellschaft – in dieser Hinsicht nicht. Der Staat soll nicht nur froh sein, wenn Unternehmen Geld für die Weiterbildung locker machen sondern man sollte auch für jeden freiwilligen Weiterbildungseifer der Bürger froh sein. Ich mache da schon wieder den Neid der Mehrheit aus, die keinen Bock auf Weiterbildung hat und deswegen gut schweizerisch finden, wer einen Vorteil hat, den ich nicht bekomme, soll dafür bezahlen. Mit mehr Steuern. Kreativ wer weder Weiterbildung betreibt noch Blogs besucht, bezahlt eine Stehenbleibensteuer !

  9. Thinkabout @ Relax-Senf · 26. März 2010, 17:28 · #

    DANKE! Ich bin ein bisschen beschämt – aber um so lernbereiter. Dein Einwand, dass die Eingriffe mit der Notenpresse erfolgten, ist völlig richtig. Ich habe das nicht einordnen können. Leichter wird mir darob nicht ums Herz, denn: Es bedeutet noch mehr, dass auch die Gewichtung im sozialen Ausgleich, egal ob Bildung im Inland oder fairer Handel mit dem Ausland (so als Beispiel) es noch schwerer haben werden: Die Schulden, die gemacht wurden, lassen die Gesichtsfelder bestimmt eher noch enger werden…
    Danke für Deine Richtigstellungen. Es ist immer wieder ein Genuss, auf Deine klaren Hinweise geerdet zu werden. Und Deine feine Beobachtung zum Lohnausweis ist die Art Spiegel, die uns viel mehr vorgehalten werden sollte. Unbedingt mit sep. Artikel auf
    mycomfor.de
    bloggen!

  10. Claudia · 26. März 2010, 21:23 · #

    Obwohl es ein wenig nach Eso-Küchenpsychologie klingt: ERDUNG täte dir sicher gut!
    Mich treiben oft ähnliche Gedanken und Stimmungen um, doch weiß ich, dass mich nichts verpflichtet, darin zu verharren. Die Welt wird ja nicht besser, wenn ich an ihr leide und über sie klage und schimpfe – so berechtigt das auch sein mag.
    Gehe ich dann in den Garten und wühle ein bisschen in der Erde, ist das alles schnell vergessen: die Aufmerksamkeit wendet sich einfachen, handfesten Dingen zu und schon bessert sich auch die Stimmung.
    Auch erinnere ich mich gut an die Zeit der Blockkonfrontation: als die Stationierung der Pershing 2 beschlossene Sache war, war ich so sehr der Propaganda der eigenen Szene aufgesessen, dass ich glaubte, jetzt bräche gleich der 3.Weltkrieg aus – ganz in echt! Gegen das Angst-besetzte Endzeit-Lebensgefühl damals erscheint die Finanzkrise und ihre “Bewältigung” eine marginale virtuelle Stimmungsschwankung.
    Und was ist ein paar Jahre später passiert? Die Mauer fiel – wer hätte das gedacht!!

    Ich spreche hier und da und dort von Angesicht zu Angesicht mit Menschen – und viele sind ganz ähnlich angekotzt von dem, was abläuft, wie du, wie ich, wie andere hier in der Runde.

    Wer weiß denn, was in ein paar Jahren passiert? Eine geistige Frucht der deutschen Wiedervereinigung ist sehr subtil: es erscheint vielen wieder denkbar, dass Systeme zusammen brechen, dass sich die Dinge auch im großen Format ganz plötzlich drastisch ändern können. Von der Banken- zur Wirtschafts- zur Staatenkrise – das sehen wir derzeit ablaufen. Griechenland ist nicht das einzige Problemland, selbst die USA drohen ihre AAA-Ratings zu verlieren. Auf breiter Fläche verengen die steigenden Schulden die Möglichkeiten, die Sparzwänge schlagen heftig auf die Ebene der Städte und Gemeinden durch. Alles Kulturelle steht zur Disposition – und, so hoffe ich, irgendwann wird es den Leuten zu bunt und sie errichten eigene Systeme: Netze, in denen alle selbst aktiv werden, miteinander tauschen und handeln und Kultur machen – zur Not mit einem “Zweitgeld”, weil das erste Geld nicht mehr leistet, wofür es eigentlich da ist.
    Das Internet kommt gerade in den lokalen Raum nieder – auch das ist eine Entwicklung, deren Potenziale noch gar nicht absehbar sind. Vielleicht bedeutet das auch eine Renaissance des “Umeinander kümmerns” im physischen Nahraum – zumindest KÖNNTE es so genutzt werden, wenn der Wille da ist, weil eine Not gewendet werden muss.

    Wir leben in spannenden Zeiten! Und ich habe mir ein dickes Buch gekauft: “Wohlstand ohne Wachstum” von Mainhard Miegel. Wenn ich durch bin, werd’ ich drüber schreiben. :-)

  11. Relax-Senf · 27. März 2010, 01:55 · #

    Thinkabout, das “bisschen beschämt” ist absolut unnötig, ja gar deplaziert. Du lieferst willkommene Denkanstösse die Beachtung und Resonanz finden. Siehe Kommentare. Wie schnell rutscht beim Bloggen ein Gedanke in die Feder, der in der Momentaufnahme stichhaltig scheint. Und die lässt uns ja an deiner Stimmung teilhaben und bei Grautönen sieht die Welt anders aus als bei Pastelltönen :-)

    Den Kommentar von @ Claudia finde ich daher einen hilfreichen Impuls, die Grautöne wieder los zu werden.

  12. Thinkabout @ Claudia · 27. März 2010, 19:48 · #

    Wohlstand ohne Wachstum. Ja. Und dem inneren Wachstum nachfühlen. Ich überlege gerade: Wenn der Sinn des Tages nicht im materiellen Wachstum bestünde – was geschähe dann mit unserer Zeit? Ich schätze, der Tag hätte plötzlich gefühlte 30 Stunden. Man stelle sich das einmal vor!


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