Mein Schreiben, mein Atmen

Manfred Hinrichs Ausspruch beschreibt meine Motivation für dieses Tagebuch meines Denkens und Fühlens.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.


Verletzlichkeit und Achtsamkeit

∞  9 März 2008, 00:11

abgelegt in Themen SMS zum Tag
und Zugeneigt

Haben Sie Angst, verletzt zu werden? Dann haben Sie es gut, weil sie empfindsam geblieben sind. Nur eines müssen sie sein: Bereit, eine Überraschung zu erleben.



Kommentare

  1. Caro · 9. März 2008, 10:08 · #

    Diese Art der Angst führt allerdings zu Verkrampfung. Und hat nichts mit Emfpindsamkeit zu tun – eher mit Überempfindlichkeit in der Erwartungshaltung. Die Angst nimmt der Überraschung den hoffnungsvollen Aspekt der Vorfreude auf das Leben.

  2. SeelenLeerer · 9. März 2008, 12:44 · #

    Kann mich ein Anderer überhaupt verletzten?

    Sind es nicht die eigenen Verletzungen,
    die ab und zu anklingen,
    wenn sie durch ähnliche Schwingung angesprochen werden?

  3. Thinkabout · 9. März 2008, 23:30 · #

    @Seelenleerer: Dies zu beantworten, habe ich nicht die Kompetenz, wenn ich auch glaube, dass Du Recht hast. Nur dürfte es eine unglaubliche Arbeit für so manches ungeschützte Leben bedeuten, seine durch Vertrauenspersonen erlittenen Verletzungen als durch sich selbst erlitten zu begreifen.
    Mir scheint, gelänge dies, wäre die ganze gewaltige Arbeit schon getan.
    Auf die Gegenwart gerichtet allerdings kann es eine grosse Hilfe sein, zu begreifen, gerade auf diesem Weg, dass das Ego (sich selbst) verletzt/verletzt wird, das Ich aber unversehrt bleibt.
    @Caro: Du erkennst in meinem SMS die Angst, dass sich eine Erwartung nicht erfüllt. Ich meine hier eher die Angst davor, wieder verletzt, lächerlich gemacht zu werden, blamiert, kritisiert. Eine Angst, die dazu führt, sich abzuwenden – und gar keine Erwartungen mehr zu hegen als die, nicht beachtenswert zu sein.

  4. SeelenLeerer · 10. März 2008, 00:44 · #

    Lieber Thinkabout

    Ja, es ist eine gewaltige Arbeit.
    Deshalb bekommen wir auch ein ganzes Leben dafür geschenkt.
    Meine Frage an mich , wenn ich wieder mal selber daran hadere, ist: Hast Du denn was besseres vor?

    Der grösste Schritt auf diesem Weg ist jener, die Idenditifikation des Ich’s weg vom Ego zu bringen. Was der eigentliche Sinn des Meditierens darstellt.
    Wobei die meisten Menschen sich darunter das Falsche vorstellen. Am einfachsten ausgedrückt meditieren wir, wenn wir etwas mit offenem Herzen und Ganz tun.
    Dann erkennen wir manchmal, dass sich unsere Begrenzungen auflösen und sich unsere wahre Grösse offenbart.

    Je öfters einem dies wiederfährt,
    um so eher identifizieren wir uns damit.

  5. Roland Kopp-Wichmann · 13. Juli 2008, 17:05 · #

    Hallo,
    schöner Artikel zum Thema “Achtsamkeit”. Zum selben Thema habe ich gerade einen längeren Blog-Beitrag geschrieben. Hier geht es vor allem um die Anwendung der Achtsamkeit, um den inneren “Autopiloten” vorübergehend auszuschalten und so den selbstgemachten Stress zu erkennen und abzubauen.
    Vielleicht interessiert es Sie ja.


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