Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Vom Umgang mit Lob

∞  4 Juli 2007, 19:32

Mit einem Dankeschön in Liebe



Würde ich abwehren wollen,
es schlicht nicht glauben können,
wenn du sagst, dass ich schön bin,
und Schönes schreibe,
so würde ich uns Beide beleidigen
- oder zumindest traurig stimmen.


  1. Werner · 4. Juli 2007, 21:02 · #

    Wenn jemand aus dem Dienst verabschiedet wird – wie ich am kommenden Sonntag – dann ist damit zu rechnen, dass gelobt wird – gerechtfertigt oder nicht. (Denn wann wird schon mal was negatives gesagt bei einem solchen Anlass – und über wen kann man wirklich nur gutes sagen?)
    Da stellt sich mir nun wirklich die Frage: Wie soll ich antworten, wenn Dinge über mich gesagt werden, die ich anders beurteilen würde?
    Darüber schweigen?
    Ein schlichtes DANKESCHÖN?
    Oder ist die richtige Anwort auf ein Lob doch: “ja ich weiß?”

  2. Thinkabout · 4. Juli 2007, 21:08 · #

    Mein Rat: Nimm es einfach an, das Lob, und wisse es einzuschätzen, in seinem Gehalt, für Dich. Du darfst mit ihm leben. Es ist für Dich und muss gar nicht relativiert werden. Dein nächstes Eigenlob verdienst Du Dir dann damit, dass Du solche Bezeugungen nicht mehr brauchst – oder auch weiterhin nicht brauchst.
    Ich wünsche Dir einen richtig schönen Sonntag!

  3. Caro · 4. Juli 2007, 21:23 · #

    Stell Dir die Freude Deines Gegenübers vor, wenn Du dieses Lob mit einem Strahlen über alle Backen annimmst!

  4. Margit Farwig · 4. Juli 2007, 21:34 · #

    Oder erstaunt aufblicken und im Lächeln durchblicken lassen, ohne ein Wort zu sagen, dass ich so gut war, konnte ich nicht ahnen. Natürlich das nette Wörtchen danke abschließend.

    @ Werner: Alles Gute zum verdienten Unruhestand


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