Mein Schreiben. Täglich.

Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Mir fällt das oft selbst schwer genug...


Was ist unsere Natur?

∞  29 August 2007, 23:07

Themen: SMS zum Tag und
Gesellschaft

Wahrscheinlich können sich Tiere nicht schämen, weil sie keinen Grund dazu haben. Wir aber haben, der Natur entfremdet, nichts Wertvolleres als unser Gewissen.



Und doch bin ich mir manchmal nicht sicher… Es gibt genügend Menschen, die einem vorleben, dass der dem Mensch inne wohnende Instinkt ein ziemlich triebhafter wäre und am Ende auch der gewinnt, der sich diesem hingibt.
Nur, was ist Gewinn?
Es gibt die Gesellschaftstheorien, die sich immer auch damit beschäftigen, wie weit es auch eine evolutionäre Notwendigkeit wäre, dass sich der Mensch seine Regeln auch aus Motivationen wie Scham, Gewissen und dergleichen gibt. Oder eben gerade nicht.

Nur: Wenn wir fühlenden und denkenden Wesen in Selbstreflexionen immer wieder auf die gleichen Lebensfragen kommen und auf sehr ähnliche Wahrheiten, also Gedanken, die vor unserer eigenen intimsten Ehrlichkeit Autorität entwickeln, dann muss da etwas sein, das wie der Instinkt bei Tieren in uns das Gewissen ist, das uns genau fühlen lässt, was rechtens ist, und was nicht, was wahr, und was Selbstbetrug.

Diese unsere Natur ist durch keine betonierte Strasse, durch keinen Zivilisationswahn auszumerzen oder zu verklären. Aller unser Fortschritt ist nur der Versuch, diesen Wahrheiten näher zu kommen. Und ich wage nicht zu diagnostizieren, ob wir vorwärts oder rückwärts gehen…


  1. Inge aus HH · 30. August 2007, 13:31 · #

    Was ist unsere Natur? Unsere Natur sind wir alle. Du und ich, die ganze Welt ist Natur. Bei mir in der Straße, die nur noch “künstlich” ist, da wächst aus einem Löchlein an der Hauswand Männertreu heraus. Das Loch hat den Durchmesser eines kleinen Fingers. Daneben aus anderen winzigen Löchlein Glockenblumen in einer Wahnsinnspracht mit einer stattlichen Höhe von einem Meter. Gott Liebe ist mit seiner Natur überall. Vielen Dank Dir für Deinen Beitrag, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Ich grüße Dich herzlich!

  2. Margit Farwig · 30. August 2007, 14:00 · #

    Die Natur und wir

    Für unser Seelenleben ist die Natur unerlässlich, stimmt, je nach der Größe des Verlangens treten wir mit ihr in Verbindung. Die guten Deutungen geben uns das Hochgefühl, die weniger guten lassen wir beiseite oder fürchten uns eine Weile. Nehmen wir die wunderbare Übereinstimmung zwischen Mensch und Tier, ja, sagen wir die Katzen. Wie sie sich anschmiegen, wie sie mich mögen, wir verstehen uns, wir sind ein Herz und eine Seele. Es ist den Tieren aufgezwungen worden, sie wurden domestiziert und nun stimmt für beide das Seelenleben. Wir wertschätzen das Dasein der Tiere, Pflanzen. Und wie. Angenommen es gibt keine Menschen, die Tiere könnten endlich in Ruhe leben, in Ruhe vor uns. Wir nehmen ihnen den Lebensraum, fällen Wälder zur Gänze. Dann sieht man, wie schwer man Pferde zu menschentauglichen Wesen machen kann, wenn man kein Pferdeflüsterer ist, zu Haustieren, jederzeit verfügbar. Jederzeit schlachtbar. In dem Moment verflüchtigt sich das wunderschöne Seelenleben. Wie viel lieber würden sie davon preschen. Selbst der Zeugungsakt, das Vergnügen und Recht jeder Kreatur, ist gestrichen z. B. bei Rennpferden, um die allerbesten Eigenschaften in die Nachkommen zu pressen. Bei Bullen wird abgesamt, ein erbärmliches Vorgehen, und den Kühen eingespritzt. Also, gonnix an Vergnügen, das gerade die Tiere hemmungslos praktizieren, wenn sie denn brünstig oder sonst was sind. Fällt ein Hai oder ein Tiger einen Menschen an, denkt er überhaupt nicht an unsere Zerbrechlichkeit, der Mensch stand zufällig in der Jagdlinie. Ein Surfer sieht aus wie eine Robbe und Robben bedeuten in Tierkreisen unter Wasser Delikatesse, Sattsein vielleicht für ein paar Tage, eine Woche. Der Natur Tier ist geholfen, eine einseitige Angelegenheit ohne jegliches Seelenverständnis. Die armen Seelen am Ufer trauern um einen Angehörigen. Ich sage dazu, nur wenn die äußerlichen Umstände günstig liegen, ist alles eingebettet in die Natur. Wenn alles vermaledeit zugeht, geht uns vieles den Rücken runter. So ist das.

  3. Seelenleerer · 31. August 2007, 03:44 · #

    Also ich kann mir nicht helfen,
    aber ich versteh den Text völlig anders.

    Was ist unsere Natur
    im Sinne von
    Was ist unser wahres Wesen?

    Lieg ich da im Wesentlichen falsch?

  4. Tina · 31. August 2007, 05:12 · #

    @Seelenleerer
    Ich sehe das genauso wie Du, und Thinky hat seine Gedanken auch entsprechend in diese Richtung schweifen lassen….

    “Was ist unser Wesen/Charakter/Verhalten?” wäre eindeutiger gewesen. Tiere leben nach ihren Instinkten und das höher entwickelte Lebewesen Mensch ist mit Emotionen ausgestattet, und muß sich in einer verführerischen Welt ;-) auf sein Gewissen verlassen.

    Mir gefällt jedoch, daß der Text Spielraum zur individuellen Interpretation und Assoziation bietet und daß davon Gebrauch gemacht wird!

    Und ich muß ehrlich sagen, daß mir
    @Margits fetziger, erfrischender Schreibstil gestern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.:-) Danke dafür.

  5. Thinkabout an Seelenleerer · 31. August 2007, 07:40 · #

    Nein, Du liegst nicht falsch. Es geht um unsere Natur, unseren innersten naturgegebenen Antrieb – und die Entfremdung, die uns immer wieder (oder schon längst) davon trennt. Und den Hinweis auf die Tiere mache ich hier als Beobachter, sehe Instinkt, wo ich bei uns Gewissen finde – und frage mich manchmal, ob das ausreicht…

  6. Margit Farwig · 31. August 2007, 08:06 · #

    Danke, TINA...

  7. Margit Farwig · 31. August 2007, 11:53 · #

    TINA, eins noch, was ist daran fetzig und erfrischend? Eigentlich ein trauriger Anlass…freue mich aber, dass dir solches ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

  8. Tina · 31. August 2007, 14:06 · #

    @Margit
    Dein Schreibstil gefällt mir. Man merkt, Du bist beim Schreiben ganz in Deinem Element, voller Begeisterung. Er hebt sich von den anderen ab, ist sehr fließend, genauso wie Du es denkst stehen die Worte da…..frei raus! So wirkt das jedenfalls auf mich. Mir gefällt das.

    Schmunzeln muß beispielsweise über die damit verbundene Ungezwungenheit dieses Satzes: “Ein Surfer sieht aus wie eine Robbe und Robben bedeuten in Tierkreisen unter Wasser Delikatesse” – Hat ja was Wahres, läßt aber trotzdem lustige Bilder von nicht ganz so vorteilhaft aussehenden Surfern in meiner Phantasie entstehen ;-).

  9. Margit Farwig · 31. August 2007, 14:37 · #

    ät TINA
    Deine Fantasie treibt allerdings auch Blüten, denn der Hai sieht erst bei allen Surfern das Surfbrett, welches ja keine unterschiedlichen Dimensionen besitzt. Und was dann vom Brett fällt, ist ihm eh egal, Hauptsache es schmeckt, macht satt, bitte schmunzeln…
    Du wirst nun auch zu den Menschen gehören, die bei meinem Text z. B. “70 Jahre Bücherverbrennung in Köln” hinterher zu mir sagten: Ich habe geweint bei Ihrem Text. Ich war dazu eingeladen mit eigenem Text. Morgen fahre ich nach Köln zur diesjährigen Präsentation der Anthologie “Die weibliche Seite Gottes”, ein wunderbares Erlebnis. Es sind dieses Mal “nur” Gedichte. Es ist der wortundmensch-Verlag von Waltraud Weiß in Köln.

  10. Tina · 31. August 2007, 15:57 · #

    @Margit
    Dann wünsche ich Dir einen schönen Tag mit vielen bereichernden Erlebnissen bei der Präsentation der Anthologie in Köln. Davon hab ich noch nie etwas gehört; werde später mal googeln, ob ich etwas darüber im Netz finde….
    Danke für die Info und alles Liebe morgen!

  11. Margit Farwig · 31. August 2007, 16:12 · #

    ät TINA
    Danke, Du brauchst nur www.farwig.info, Leseprobe surfen, da fehlt allerdings auch noch die Lesung im Senftöpfchen, ebenso die Fotos. Oder googlen margit farwig

  12. Seelenleerer · 1. September 2007, 02:29 · #

    Hallo Thinkabout
    Wozu sollte es denn reichen?
    Das Gewissen

  13. Thinkabout an Seelenleerer · 1. September 2007, 11:45 · #

    Hallo Seelenleerer:
    Zur Orientierung. Zum Leben in den eigenen Schuhen statt daneben.

  14. Seelenleerer · 1. September 2007, 17:45 · #

    Ach so, dachte Du meinst etwas Globaleres.

    Bezüglich Deines Wunsches hilft die Sehnsucht kräftig nach und wer sagt, dass es neben den Schuhen nicht auch aushaltbar ist? Viele Menschen bemerken es nicht einmal und ich denke, dann können sie darob auch nicht wirklich traurig sein.

  15. Seelenleerer · 2. September 2007, 13:39 · #

    Nochmals an Thinkabout

    Wolltest Du auf diesen Blogeintrag bezogen und willst Du auf alle Einträge bezogen, jeweils eine Diskussion auslösen, oder uns einfach Deine Gedanken mitteilen?

    Meiner Ansicht nach sind wir der eigentlichen Frage, nach dem Wesen des Menschen, nicht wirklich näher gekommen.
    Dafür wissen wir dass und wo Margit gut schreibt. was natürlich auch eine wertvolle und bereichernde Erkenntnis darstellt, doch am eigentlichen Blogeintrag vorbei zielt.

  16. Thinkabout · 2. September 2007, 14:26 · #

    Lieber Seelenleerer
    Deine Frage richtet sich nicht wirklich an mich, nicht wahr? Und dem Wesen des Menschen werden wir jeden Tag näher zu kommen versuchen, nur schon deshalb, weil wir wissen, dass wir es mit uns und bei uns aushalten sollen, um wachsen zu können – an Gewissen und Wissen.
    Und an Alle:
    Dies ist eine Plattform, die – gemessen an durchschnittlichen Blogs – sehr wenig als Link-Kiste für Selbstbewerbungen benutzt wird. Meiner Meinung nach darf und soll aber jeder auch auf eigene Beiträge verweisen können. Wünschenswert finde ich es allerdings, wenn sich die Kommentare zu den Artikeln wirklich auf diese beziehen – und auch die Verlinkungen.
    Ihr werdet auch ganz anders gelesen, wenn man davon ausgeht, dass ihr Euch wirklich mit dem Thema beschäftigt.
    Die Werbewirkung ist im übrigen begrenzt: Das ist kein eigentliches Medium hier, sondern mehr, wie Caro so schön sagt, ein einzelnes Käseröllchen in einem (globalen?) Käseblatt.

  17. Thinkabout · 2. September 2007, 14:36 · #

    Noch ein Nachtrag: Wir sind doch alle Menschen, und da drängt es einen halt öfters mal nach Aufmerksamkeit, Anerkennung, Austausch. Ich will und mag das nicht werten und da auch nicht dazwischen fahren. Denn mich freut an allem Ende und Anfang, wenn sich Menschen finden – und meine vom Seelenleerer leise aufgenommene Kritik ist mehr ein Stupsen, dass alles seinen Platz hat am richtigen Ort, auf dass es zur Geltung komme und nicht plötzlich zum Nachteil werde.
    Wenn ich es recht bedenke, so ist das Segensreichste an meinem Bloggen am Ende wohl die Tatsache, dass verschiedene Freundschaften begründet wurden – und durchaus nicht immer mit mir als direkt Beteiligtem. Mir hüpft das Herz, wenn sich auf meinem Blog Menschen auszutauschen beginnen, und sollten sie sich dann privat zu schreiben beginnen, so ist mir das eine ausserordentlich wohlig erscheinende Vorstellung.

  18. Seelenleerer · 2. September 2007, 14:47 · #

    Doch lieber thinkabout
    Die Frage richtete sich an Dich, da Du der Initiator dieses Blogs bist und wir uns hier treffen um Deine Texte und Bilder zu geniessen.
    Sollen wir unser tägliches, sowieso stattfindendes, Wachstum mit Diskussionen hier in diesem Blog bereichern oder uns durch andere Formen des Anstosses bereichern lassen?
    Daher meine Frage an Dich. Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn Du einen Teil der Unterhaltung, wie eben z.B. der oben begonnene Blog, irgendwo hin verlaufen lässt, ist es Dein Wunsch nicht auf eine Antwort zu stossen.
    Bitte versteh das auf keinen Fall wertend, es geht mir darum die Gepflogenheiten zu erfahren und auch zu respektieren. Ich denke einfach, wenn Du so tiefgründige Fragen stellst, kannst Du nicht zufrieden sein, wenn wir Dich nur wenig reflektieren, weil darin weniger Tiefe entsteht, wie von dir ausgeht.
    Aber vielleicht liege ich ja völig daneben und darum frage ich Dich.

  19. Tina · 2. September 2007, 16:49 · #

    @Seelenleerer
    Ich kann Deine Fragen in Anbetracht unserer Diskussion vom 18.08.07 im Eintrag “Junge und alte Freunde” nicht nachvollziehen.

    Hatte sich da jeder Satz unseres Dialoges auf des Thema bezogen? Vielleicht solltest Du nochmal nachlesen, bevor Du hier die Punkte auf die i´s setzt…
    ...und dann einfach nochmal zur Tür reinkommen ;-)

  20. Seelenleerer · 2. September 2007, 17:34 · #

    Ach Tina
    Mein Geschreibse muss so wunderbar falsch klingen,
    dass ich wohl besser damit aufhöre.

  21. Seelenleerer · 2. September 2007, 17:47 · #

    Um auf Deinen Einwand doch noch ein zu gehen, und Dir damit Respekt entgegen zu bringen, versuche ich zu erklären.

    Mir ging es in meiner Frage an thinkabout überhaupt nicht darum, dass wir abgeschweift sind. So etwas finde ich auch schön, darum lasse ich es auch zu und geniesse dabei das Spontane.
    Mir ging es darum, dem thinkabout seine Motivation zu ergründen. Sucht er andere um sich selber zu reflektieren, oder ist er damit zu frieden, wenn wir uns selber Gedanken darüber machen, was er schreibt.

    Im einen Falle wäre ich gern bereit das eine oder andere Blogthema weiter zu verfolgen, bis es an einem Punkt angelangt ist, wo sich Klarheit eröffnet.
    Im anderen Falle kann ich es locker beobachten, wie es dorthin läuft, wo es dann halt landet.
    Aber in keinem Fall möchte ich die Regeln für diesen Blog aufstellen, DARUM fragte ich so präzise nach. Was ist Deine Absicht, nicht schau her, wie es schief läuft.
    Wohin oder wie tief soll unsere gemeinsame Reise gehen?

  22. Tina · 2. September 2007, 17:48 · #

    @Lieber Seelenleerer

    Gut! ;-)

    So Tage gibts, das macht nix.
    Dann nochmal: Herzlich willkommen :-)

  23. Seelenleerer · 2. September 2007, 18:03 · #

    Immer wieder gern.
    Wollte nur wissen, wie weit ich gehen darf und wer alles mit kommt.

  24. Tina · 2. September 2007, 18:19 · #

    @Lieber Seelenleerer

    Kommentar 22 bezog sich auf 20. Du bist zu flott in den Fingerchen…:-)

    Das hier ist ein lockeres Miteinander, das ich sehr genieße. Gerade die Freiheit in den Kommentaren: unzensiert das schreiben zu dürfen, was man möchte, das liebe ich.

    Ob wir die “Wahrheit” , Klarheit oder Antworten finden sei dahingestellt, mich bereichert der Gedankenaustausch. Auch gegensätzliche Meinungen sind interessant zu lesen, gerade die regen zum Nachdenken an…

    Und letztendlich fischt sich doch jeder das aus den Einträgen und Kommentaren für sich heraus, was er für wertvoll hält. Subjaktiv. Ein allgemeingültiges Ergebnis gibt es sicher nicht.

    Insofern fühle ich mich zum Mitmachen eingeladen, wie alle anderen hier. Und Du bist das auch!

  25. Thinkabout · 2. September 2007, 19:57 · #

    @ Seelenleerer und alle, die hier lesen:
    Ich versuche, Deine Frage nach dem gewünschten Nachhall oder der Vertiefung meiner Blog-Einträge zu beantworten. Aber ich werde dies in einem separaten Blogeintrag tun, weil es wohl wieder mal an der Zeit ist, die Diskussion darüber oder meine Absichten deutlich zu machen – und zur Diskussion zu stellen.
    Danke Dir dafür!

  26. Seelenleerer · 2. September 2007, 21:30 · #

    Danke für deine Antwort als Blog.

    Nun ist mir vieles klarer. Bin es gewohnt, den Dingen normalerweise so lange auf den Grund zu gehen, bis Klarheit entsteht. Meiner Ansciht nach, ist es sehr wohl möglich, dies über Diskussionen zu erreichen.
    Werde hier aber nicht als Vertiefer auftretten und Gespräche einfach wirken lassen, an dem Punkt, wo die Anderen aufhören nach zu fragen.
    Hoffe damit Deiner Form von Wirken am Nächsten zu kommen.

  27. Thinkabout · 2. September 2007, 22:49 · #

    Lieber Seelenleerer
    Dies ist ein Zusammenwirken im Zusammenspiel – Du solltest Dir keine Gedanken machen um Dein Sollen hier – sondern nach Deinem Wollen und Empfinden verfahren. Wir alle haben dadurch wohl schon mehr profitiert als Du glaubst.

  28. Seelenleerer · 2. September 2007, 23:07 · #

    Meine grösste Angst ist und bleibt mit zu viel Druck voran zu gehen. Bin von Natur aus eher ungeduldig und kraftvoll. In Deinem Blog spüre ich viel feine Energie und möchte deshalb nicht zu stark Staub aufwirbeln, obwohl dies meiner Natur und Berufung entspricht.
    Aus Respekt und Höflichkeit wollte ich diese Fragen darum geklärt haben.
    Danke für den Raum, den Dein Sein uns erlaubt.

  29. Margit Farwig · 3. September 2007, 21:49 · #

    ät Seelenleerer:
    Komme ich dem Thema hiermit näher?
    ..Dann kamen Gedanken, immer nur artig waren auch wir nicht. Wegen dieser “Sünden“ schäme ich mich heute noch. Eine Abhandlung über „Scham“ zeugt von Gedankengängen in diese Richtung, räumt mit alten Schulden auf:
    „Ja, ich schäme mich“, ist der Beginn einer notwendigen Einsicht.
    „Ich habe eingesehen, dass es so nicht weiter geht, ich werde meine Einstellungen ändern, die zu meiner Beschämung geführt hat.“ Um an diesen Punkt zu gelangen, muss ich vorher etwas getan haben, das eine Scham nach sich zieht. Kleinere Übel schlucke ich mit einem Ruck herunter, lege keinen Wert auf Nachgedanken, sie waren es nicht wert, auch nur den Hauch einer Scham auf meinem Gewissen fühlbar werden zu lassen. Und von einer Scham, die mir die Schamesröte ins Gesicht treibt, bin ich meilenweit entfernt, wenn nicht augenblicklich ein Zucken durch die Blutbahnen fährt, das mir blitzartig die Kontrolle über meine Handlungen innerlich und äußerlich nimmt.
    Der Moment des Verharrens, der Unfähigkeit, auch nur ein Wort heraus zu bringen, unterliegt Modalitäten in Bezug auf Alter, Bildung und einer Erlebniswelt, die einiges hinter sich hat oder nicht. Man nennt das Erfahrung.
    Wie froh ist der Mensch, wenn er hinter sich schauen kann und wieder ein Kapital Scham in der Ferne entschwinden sieht. Es ist abgehakt, nicht entdeckt worden oder es hat sich selbst überholt. Und erst jetzt merke ich, worüber ich mich geschämt habe, ist nicht einmal der Rede wert gewesen. Kein Mensch hätte je daran Anstoß genommen, nur ich in meiner Unerfahrenheit und Verblendung, hervorgerufen durch Angst, habe mir durch vermeintliche Schuld Angstschweiß auf die Stirn treiben lassen. Habe mich in der Nacht hin und her gewälzt und bin erst gegen Morgen eingeschlafen. Gleich in der ersten Minute des Wachseins schlug die Angst mitsamt der Scham die Augen auf, klammerte sich an meine Gebeine, an meine Eingeweide, an meine Erinnerung. Die Nacht begann am frühen Morgen und endete mitten in der Nacht, abgelöst durch unruhigen Schlaf. Bis ich irgendwie begriff, es war vorbei.
    So heftig wie die Scham, so heftig äußerte sich die Erlösung. Ich hätte die ganze Welt umarmen können.
    Bis zum nächsten „Verbrechen“. Wo aber fängt das Verbrechen an? Sind kleine Verbrechen erlaubt oder sogar nützlich? Erkenntnisse in Handlungsweisen treten erst dann nachhaltig ein, wenn ich hinter die Kulissen (Erkenntnisse) schaue. Sie wirken sogar intensiver durch die hervorgerufene kleine Scham, die Schatten vorauswirft auf eine größere oder große Scham, wenn ich hier nicht Einhalt gebiete, mir Einhalt gebiete.
    Daraus folgere ich, je mehr unerlaubte Handlungsweisen (Sünden) ich begehe, um so reicher wird mein Erfahrungsschatz sein, ein Fundus, in den ich hinein greifen kann, wenn sich auch nur die kleinste Unregelmäßigkeit bei mir meldet und Einlass fordert. Die Sünden sind registriert wie auf einer Chipkarte. Sie zeigen Flagge und ich kann dank meiner gespeicherten Erfahrungen sperren.
    Jetzt hat sich heraus gestellt, dass die kleine Scham nicht die geringste Wirkung auf mich ausübt. Sie ist da, ja, aber sie bringt nichts, sie hat keine Leuchtkraft, mir den Weg zu erleuchten, da mein Fuß straucheln will. Eine Wiederholung ist erforderlich, unbedingt. Wie soll ich sonst endgültig geheilt werden von genau dieser Verfehlung?
    Nun schleicht sich ein neuer hässlicher Gedanke ein. Will ich überhaupt geheilt werden? Es ist so schön, auf elegante Weise einen scheinbar gar nicht so schwerwiegenden Fehler zu wiederholen. Mal sehen, ob es wieder klappt. Einige Hürden hätte ich damit übersprungen, die mir auf ehrliche Weise allerhand Nachdenken, Arbeit und Zeit abgerungen hätten.
    Wie komme ich eigentlich dazu, meine Mittel nicht voll ausschöpfen zu dürfen? Wegen der lächerlich geringfügigen Scham? Warum immer gerade ich? Ich soll die Anständige spielen, alle anderen sind mit meinen Überlegungen längst fertig. Sie denken längst in anderen Dimensionen.
    So, und was sind das für Dimensionen?
    Da will ich doch schnell nachhaken. Ehrlichkeit hat einen anderen Stellenwert bekommen. Gibt es überhaupt Stellenwerte für Ehrlichkeit. Entweder man ist ehrlich oder nicht! So, das will ich für mich einmal ganz klar herausstellen! Schon seit einiger Zeit sitzt bei mir ein Gedanke im Hinterkopf.

    Fortsetzung folgt…

  30. Seelenleerer · 3. September 2007, 22:51 · #

    Bin ja gespannt wie eine Feder auf die Fortsetzung

  31. Margit Farwig · 3. September 2007, 23:05 · #

    Achtung, sie kommt…

    Fortsetzung:

    Wie ehrlich sind Kinder, wie spontan ehrlich sprudelt aus ihnen heraus, was richtig ist. Ich schreibe gerade Erinnerungen aus meiner Kindheit auf. Wir waren arm, weil Krieg war, weil wir vertrieben wurden, weil unser Vater im letzten Volkssturm den Krieg nicht überlebt hat.
    Nun lebten wir im Westen, Mutter und wir drei Mädchen in einem Raum. Es fehlte eigentlich alles. Es gab zu essen, es reichte gerade und oft auch nicht. Auch halfen Nachbarn auf ihre Weise so gut sie konnten. Wir hatten guten Grund, dankbar zu sein.
    Ich, sieben Jahre alt, spielte rund ums Haus, auf der Wiese, im angrenzenden Wald. Es war herrlich. Das herrschaftliche Haus lag mitten in Grün gebettet. An der Südseite rankte Efeu an der Wand und ziemlich dicht gerade um die Kellerfenster, auch standen dort noch Büsche.
    Wie üblich spazierte ich durch den Garten, hüpfte zurück zum Haus und an den dicht berankten Kellerfenstern vorbei. Da sah ich ein Huhn aus dem Efeubewuchs laufen. Es gackerte. Eine Henne. Was machte die Henne hier? So gackern nur Hühner, wenn sie Eier gelegt haben. Unser Nachbar hielt Hühner, Eier kaufen kannten sie nicht.
    Ich schaute nach, bog neugierig und gespannt die grünen Blätter vom Efeu beiseite und sah ein Nest mit vielen Eiern. Das konnte nur die Henne von nebenan gewesen sein. Sie suchte sich einen geschützten Platz, um ihre Eier vor den Zugriffen der Menschen zu schützen. Wie der Blitz rannte ich zu der Nachbarin und erzählte ganz stolz von meinem Fund.
    Die Nachbarin griff nach einer Schüssel und kam gleich mit, sah sich die Bescherung an und packte mit flinken Händen das verlorene Gut in die Schüssel hinein. Sie hätte sich schon gewundert, warum die Anzahl der Eier so geschrumpft wäre. Freude auf beiden Seiten.
    Die Jahre sind ins Land gezogen, Erinnerungen stellen sich ein, lassen so nach und nach alles zu, was sich in den bescheidenen Zeiten so ereignet hatte. Da fiel mir die Henne mit den Eiern ein.
    In der Schüssel lagen wundervoll die weißen Eier, randvoll. Nun ist das Denken von allerlei Quergedanken heimgesucht worden. Die Eier, wenn ich sie nun nicht gemeldet hätte, unser dürrer Speisezettel wäre schlagartig rundlicher ausgefallen. Eierkuchen, Spiegeleier, Kuchen, gekochte Eier, was hätten wir nicht alles für Eierspeisen zubereiten können. Wenn, ja wenn ich nicht so naiv (ehrlich) gewesen wäre.
    Wäre Muter aus dem Häuschen gewesen, wenn ich ihr das Nest mit den Eiern gezeigt hätte? Was würde sie gemacht haben? Da ich das nicht mehr klären kann, bleibt dies im Dunklen. Letztendlich bin ich erleichtert, ehrlich gewesen zu sein. Für die Entscheidung bin ich dankbar, weil sie ein Schritt in die richtige Richtung bedeutete. Kleine Schritte pflastern den Weg in die Ehrlichkeit.
    In diesem Zusammenhang muss ich die Geschichte erzählen, die mir ein Aussitzen auf einem Küchenstuhl mitten in der Küche bei dem anderen Nachbarn einbrachte. Ein Pfirsichbaum hielt seine Äste und nicht nur die Äste, auch die reifen Früchte prall und verführerisch direkt vor unsere Augen. Manchmal waren sie nicht einmal reif. Sie leuchteten einfach und luden uns ein zum Genuss wie das Glockenläuten Christen in die Kirche ruft. Ja, ein Ruf drang in mein Innerstes. Wir langten zu. Und weil immer einer voran marschieren muss, schüttelte ich kräftig an den Ästen. Ich war die Jüngste, musste mich also hin und wieder durch tatkräftiges Zutun als brauchbar erweisen, um nicht bloß als Schmarotzer von den Kunststücken anderer zu profitieren. Weil kein Zaun meinen Tatendrang eindämmte, stand ich gezwungenermaßen auf fremdem Terrain. Das blieb unserer Nachbarin nicht verborgen. Die sonst so liebe Frau erkannte mit einem Blick die Situation und griff sich gleich den aktivsten Pfirsichdieb, mich. Einer sollte büßen, damit alle begreifen, so etwas macht man nicht.
    Sie war diejenige, die uns öfter mal ein gut belegtes Butterbrot schenkte und auch sonst gab sie wo sie nur konnte. Jetzt fiel mir das alles ein. Zu spät. Ich schämte mich entsetzlich und litt, weil ich sonst eigentlich immer artig war. Mit solchen Menschen kann man nicht so umgehen. Nach endlosen Minuten wurde ich erlöst mit einem guten Rat für die Zukunft.
    Sie wusste ja, dass ich nicht „schlecht“ war. Mit hoch rotem Gesicht verließ ich den Ort der Demütigung und verschwand im Wald, der mir immer schon Trost spendete. Die anderen waren längst weg.
    Darüber wurde nie mehr gesprochen, bis heute.
    Wir drei Mädchen wurden früh an die Gebete der Christlichkeit heran geführt und lernten beten. In der Bibel steht geschrieben, du sollst dies und das nicht tun. Das Erlernen der 10 Gebote war Pflichtübung und dieselben schmückten kindgerecht unsere innere Erlebniswelt. Auch ohne zur Beichte zu gehen, das kann und will ich mir nicht vorstellen, was man das vorbringt, klebten die Untaten, das Wenn und Aber eines aufkommenden sündigen Gedankens, immer irgendwo in der Innentasche des Herzens.
    Du sollst dies nicht tun und du sollst das lassen, sonst …
    Wenn du das tust, passiert dies und das. Für eine Tat stand und stehe ich noch immer vor mehreren Gerichtsbarkeiten. Vor mir selbst, den anderen und vor dem christlichen Auge.
    Die Zweifel nagen am Selbstwertgefühl. Vor welcher Instanz ist es am Schlimmsten? Vor mir selber, das stecke ich weg. Sofort springt der Häufigkeitsfaktor dazwischen: Wie oft willst du das wegstecken, so lange du keine Achtung mehr vor dir hast?
    Vor den anderen, ist nicht gut, pass auf! Da könnte ich einwerfen, die sollen doch auf sich selbst aufpassen, damit haben sie genug zu tun.
    Schließlich ist mir aufgefallen, dass die anderen so ihre eigenen Fehler begehen, mit denen ich Gott sei Dank nichts zu tun habe. Da halte ich mich heraus. Also sollen die anderen sich aus meinen Sachen ebenso heraus halten. Damit kann ich leben, ist jedoch keine Lösung.
    Wie soll ich mit dem Auge Gottes umgehen?
    Es sieht ja alles. Sieht es wirklich alles? Hat es mich gesehen, ich war allein!? Mich konnte keiner sehen, so weiß keiner von meinen Sünden.
    Wenn Gott es gesehen hat, so würde er mich nicht verpetzen an meine Mutter. Das steht schon fest. Eine große Beruhigung, die weltliche Strafe blieb in diesem Fall grundsätzlich aus. Für den Rest musste ich sorgen durch geschickte Vertuschung, kein Auffallen durch Verplappern. Wer lügt, muss über ein gutes Gedächtnis verfügen. Bei diesbezüglichen Gesprächen durfte ich keinen roten Kopf bekommen und stottern durfte ich noch weniger. Mit der Zeit stellte ich fest, alles eine Sache des Trainings. Richtig toll!
    Und eines Tages geht das Licht auf, ich habe es nicht nötig. Ehrlichkeit, das Zugeben eines Fehlers und eine angemessene Bereitschaft am besseren Umgang mit seinen Fehlern ebnen den Weg zur Anerkennung vor sich selbst, vor den anderen und vor Gott.
    Es dauert so seine Jahre, bis man im Einklang mit sich und der Welt lebt.
    Lohnen wird es sich allemal.
    Der Geist wird frei, die Seele wird frei und eine kleine Unwahrheit erleichtert das Zusammenleben unter uns Menschen..

    © Margit Farwig

  32. Seelenleerer · 4. September 2007, 00:16 · #

    Ja und Nein.

    Das ewige Spiel der Polarität.

    Deine Schilderung ist eine wunderschöne Bereicherung zum Thema Gewissen und dessen Läuterung und erklärt gut, weshalb du ein solch warmherziger Mensch geworden bist.
    Dies kann gut als Antwort auf thinkabouts Frage nach dem Gewissen akzeptiert werden und verdient somit ein JA.

    Doch wer bist Du jenseits des Ge- und Erlernten.
    Was bist Du, wenn Du nichts erreicht hättest im Leben. Nichts in Einklang zu bringen vermocht hättest.
    Dein Wesen jenseits von Gut und Böse wäre dann wohl das, was übrig bleibt, wenn du alle Erfahrungen und alles Wissen aufgibst.
    Nichts hinzufügst oder wegnimmst.
    Sozusagen Deine Natur.

    Auf diese Frage hin, wäre ein NEIN eher angemessen, aber auf keinen Fall wertend oder als Ablehnung Deiner Offenheit gegenüber zu verstehen.
    Bloss als Antwort auf Deine Frage:
    Komme ich dem Thema hiermit näher?

  33. Margit Farwig · 4. September 2007, 08:58 · #

    ät Seelenleerer:
    Stimmt, aber dieses NEIN bezieht sich auch auf DICH und ALLE Menschen dieser Welt.

  34. Margit Farwig · 4. September 2007, 10:19 · #

    ät Seelenleerer:
    Warmherzig wird man geboren, entsteht nicht aus einer Serie von Erlebnissen. Ein Trugschluss, der sich nicht ausrotten lässt. Man lässt sich nur nicht durch nicht so erfreuliche Erlebnisse die Warmherzigkeit zerstören, dann müsste ich eigentlich verbittert werden. Das liegt nicht in meiner Natur. Jähzorn ist ebenso angeboren, das Labile in einem Menschen ebenso usw. Es kommt immer wieder durch oder bleibt Bestand.

    Margit Farwig · 4. September 2007, 11:13 · #

  35. Seelenleerer · 4. September 2007, 12:47 · #

    Dann hat ja keiner eine Chance etwas dazu zu lernen?
    Eben dass Du nicht verbittert wurdest, zähle ich zu Deinem Verdienst.

    Wie und warum beziehst Du das Nein auf mich????

  36. Margit Farwig · 4. September 2007, 13:43 · #

    Jetzt drehen wir uns im Kreis. Ich behaupte ja nun, nachdem ich es gelesen habe (danke übrigens), dass ich von Natur aus warmherzig bin, also ist es nicht mein Verdienst, es ist mir in die Wiege gelegt. Auch hat jeder eine Chance etwas dazu zu lernen, Doch wenn es hart wird, fällt jeder auf seine Tatzen. Der eine auf seine Warmherzigkeit, der andere verfällt in Jähzorn, der Labile windet sich in allzu großer Weichheit. Es ist ein Kommen und Gehen der Gefühle, verbunden mit den jeweiligen Reaktionen. Man kann das nicht in ein Korsett stecken, es bleibt latent, also unberechenbar.
    Doch jeder weiß, ich falle auf meine mir auferlegten, angeborenen “Tatzen”. Das zieht sich hin bis ins Alter und endet erst mit dem Tod.
    Das NEIN habe ich von Dir übernommen, etwas viel Du – doch wer bist Du jenseits des Ge- und Erlernten s. o. – habe ich dann gleich mal, natürlich ohne zu werten oder abzuwerten. Betrachte es bitte als nunmehr eingeordnet in ALLE Menschen dieser Welt. :)

  37. Seelenleerer · 4. September 2007, 23:15 · #

    Sorry aber den 2. Teil verstehe ich Deutschlich nicht.

    Soll ich es so verstehen, dass wir ALLE dies nicht wissen?
    Oder eher, dass Du uns ALLE bist, in diesem Zustand?

  38. Margit Farwig · 5. September 2007, 11:03 · #

    Herzlich gern,
    Text Seelenleerer: Dein Wesen jenseits von Gut und Böse wäre dann wohl das, was übrig bleibt, wenn du alle Erfahrungen und alles Wissen aufgibst.
    Nichts hinzufügst oder wegnimmst.
    Sozusagen Deine Natur.

    Auf diese Frage hin, wäre ein NEIN eher angemessen, aber auf keinen Fall wertend oder als Ablehnung Deiner Offenheit gegenüber zu verstehen.

    Margit:
    Stimmt, aber dieses NEIN bezieht sich auch auf DICH und ALLE Menschen dieser Welt.
    Das (Du) klebte so häufig in Deinem Text an mir, habe es auf viele Schultern übertragen.

    Seelenleerer:
    Soll ich es so verstehen, dass wir ALLE dies nicht wissen?
    Margit: Genau

    Seelenleerer: Oder eher, dass Du uns ALLE bist, in diesem Zustand?
    Margit: Erbarmung:)

  39. seelenleerer · 7. September 2007, 01:04 · #

    N’Abend Margit

    Deine Antwort: Genau -verblüfft mich.

    Beruht diese Antwort auf Erfahrung
    oder weil Du es Dir nicht vorstellen kannst,
    dass Es jemand weiss?

    Am Ende gar,
    weil Du dieser Person
    bis Jetzt einfach noch nicht
    begegnet bist?

    Was wenn Es sie denn doch geben würde?
    Diese Person?

  40. Margit Farwig · 7. September 2007, 08:44 · #

    Guten Morgen Seelenleerer,

    da ich warmherzig bin, überlasse ich Dir das letzte Wort, es würde eh nichts bringen.


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