Wolfi krallt sich fest
Paul Dundes Wolfowitz (* 22. Dezember 1943 in Brooklyn, New York City) ist seit 1. Juni 2005 Präsident der Weltbank, und hat daselbst ziemliche Probleme:
Seit Wochen kann ich in der Zeitung lesen, dass sein Rücktritt gefordert wird. Begünstigung und Schacherei allenthalben. Der Aufruhr ist gross, die Seilschaften in Position.
Er bleibt stoisch.
Ich weiss nicht, bin ich schief gewickelt? Mir ginge – aus der Sicht von Wolfi – dieses Theater so gegen den Strich, dass ich sagen würde: Wisst ihr was? Ihr könnt mich mal.
Da haben diese Kerle Gegenwind von allen Seiten, nicht zuletzt aus dem inneren Umfeld, und sie verkrallen sich bis zum Geht-nicht-mehr in ihren Funktionen fest.
Das kann doch keinen Spass machen!
Und diese scheinbare Macht, mein Gott. Ob Du ein Senfkorn bist oder ein Eichensamen, macht für die Welt nicht gar so einen grossen Unterschied. Und am Ende werden wir eh alle Kompost (wenn wir Glück haben, sonst ist es vielleicht eher Sondermüll).

Caro · 16. Mai 2007, 09:06 · #
Nicht mein Feld, ich werde leicht zynisch …
Ist es nicht wieder einmal nur ein Bauernopfer?
Günstlingswirtschaft und Schacherei sind die Geschwister der Macht.
Wurden nicht im alten Rom hin und wieder Opfer den Löwen vorgeworfen, um das Volk für eine Weile wieder zu besänftigen? Um es den Finger senken zu lassen, der auf die Mächtigen zeigte mit der Erleichterung: jetzt haben wir es ihnen wieder gezeigt.
Thinkabout · 16. Mai 2007, 09:58 · #
Nun, Caro, der Wolfi kennt sich mit Bauernopfern ziemlich sicher sehr gut aus. Wer den Support von Cheney und Rrrrummmsfeld geniesst, lernt so was bestimmt schnell…