Zeit für mich und Sie
Thinkabout Relouded, 10.5.05
Nur wenn ich zuerst für mich Zeit habe, kann ich anderen meine Zeit schenken.
Ansonsten bin ich selbst für Freunde, die ich liebe, nicht mehr als ein Diener und Butler, der eine Vorstellung hat von helfenden Diensten und sich gemäss seinem Training verhält.
Nur wenn ich in meiner Zeit ruhe,
wenn ich Teil von ihr und mit ihr eins bin,
wenn mir die Gedanken nicht davon laufen
und mich das Rufen der Pflichten nicht erreichen kann,
dann bin ich da,
im Moment,
bei meinem Freund,
der mich braucht.
Und er braucht mich ganz,
mit meiner Zeit,
die ich nun mit ihm teilen und mehren kann,
weil nur diese eine Gegenwart zählt:
Der Augenblick.
*


Tina · 29. August 2007, 05:13 · #
Ganz Du!
Schönes Gefühl zu wissen, daß ich als Dein Freund nicht im geschäftigen Alltag so zwischendrin mitlaufe und Du mir halt “den Tag zwischen Sonntag und Montag ;-) “ opferst , sondern daß ich Dir so wichtig bin, daß Du mir in Deinem Leben einen Platz am Fenster in der Sonne reservierst.
Auch wenn ich dann sicher bei einem Cappuccino öfters mal ein Momentchen warten muß....;-)
Margit Farwig · 29. August 2007, 08:03 · #
Freunde
Halte ihn fest
wenn er sich an dich klammert
reiche ihm die Hand
greift er danach
bereite ihm den Boden
den er verlieren will
fühle die Anspannung
unter der er lebt
sage ihm
dass du ihn verstehst
auch wenn du nicht weißt
was ihn quält
trockne ihm die Tränen
die er heimlich weint
suche seinen Blick
wenn er sich abwendet
zeige ihm einen Weg
wenn er sich aufgibt
nimm ihn an die Hand
wenn er strauchelt
führe ihn zum Licht
am Ende des Tunnels
unsichtbare Hände
halten euch zusammen
unvergessene Momente
bilden Glieder eurer Kette
ungezählte Worte
tragen euer Leben
© Margit Farwig