Ressort: Gesellschaft(Weitere Infos)

05.Juli 2018, 23:45

10min schreiben über: Nein

Manchmal genügt das simple Nein schon als Zeichen des Widerstands. Widersetzung. Ablehnung. Nein hat auch nicht immer etwas Autoritäres. Es kann vom Lehrer kommen oder vom widerborstigen Flegel. Und manchmal meint der Eine, den Andern genau so richtig zu sehen. Wer nein sagt, verweigert sich. Ein Nein Vieler kann zu einem Protest werden. Oder zu einer politischen Bewegung. Das Nein bekommt etwas Revoluzzerhaftes. Klischees führen dazu, dass das Nein ein Urteil ist, über das auch gleichzeitig geurteilt wird: Wer nein sagt, hat Angst, übertreibt, hat Schiss, oder ist zu primitiv, um den grossen Wurf im Ja zu sehen. Das Nein ist stiernackig? Das Nein muss sich viel weniger erklären als das Ja. Es lehnt einfach ab. Im Nein einer Masse steckt auch die Kritik. Wer nein sagt, ist mühsam. Er ist im Weg. Er behindert.

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02.Juli 2018, 7:00

Zwei Nationalmannschaften mit Solidarität

Mit Schweden und der Schweiz treffen zwei Länder im Achtelfinal der Fussballweltmeisterschaft aufeinander, die “traditionell” viele Immigranten in der Bevölkerung haben. Interessant, wie unterschiedlich sich diesbezüglich die Nationalmannschaften der beiden Länder präsentieren. Und wie ähnlich sie sich doch in ihrer Solidarität sind.

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24.Juni 2018, 17:00

Unwürdige zweite Sieger

Gerade ist mit der Fussball-WM wieder die Zeit der grossen Spiele und Emotionen angebrochen. In einem weltweit verfolgten Wettbewerb wird ein neuer Sieger erkoren. Einer. Der Zweite ist der erste Verlierer, und, weil er so nahe am Sieg sein wird, der grösste aller Verlierer überhaupt. So ist die heute gängige Wahrnehmung. Der Sieg ist alles. Das ist unsere Leistungsgesellschaft. Aber es ist alles andere als eine Leistungskultur.

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04.Februar 2017, 17:55

Twitterblasen

Donald Trump ist Präsident. Und wieder ist die Fassungslosigkeit gross. Auch ich gehöre zu jenen, die sich über die Chokes über diese Figur in den sozialen Medien und Chats ergötzen – und leite sie auch schon mal selber weiter. Am Ende ist es nur der Humor der Ohnmacht – und zementiert nur Fronten und Unverständnis.

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14.Januar 2017, 12:30

Respekt bewahren

Meryl Streep reibt sich an ihrem zukünftigen Präsidenten. Und wir alle stehen immer wieder unter der Wirkung, die Personen des öffentlichen Lebens durch ihr Auftreten haben, auf jeden von uns. Erfolgsmenschen verändern unsere Akzeptanz für die Formen des Miteinanders.

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08.Mai 2016, 22:55

Ein Moslem in London

Da liest man die ganze Zeit von der Ukip-Partei und bekommt vorgebetet, wie schlimm das alles ist in UK mit all den Moslems und den Einwanderern ohne Integration. Und dann wird in London erstmals ein Moslem Bürgermeister einer britischen Grossstadt.

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