Ressort: Mensch und Natur(Weitere Infos)

25.Januar 2016, 11:41

Farbenfreude

Farben für die Augen, Düfte für die Nase, Töne fürs Ohr, Gewebe für die Haut, Worte für den Verstand – doch welche Schöpfungen bringen die Sinne des Herrn Block so ins Trudeln, dass sie von seinem Kopf nicht mehr zu kontrollieren sind, sich durch alle Nervenbahnen zwängen, bis sie sich zwischen Herz und Bauch so verbinden, dass sie in absluter Klarheit wahr genommen werden, ohne dass es Worte dafür gäbe?

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08.Juni 2015, 21:15

Nix Telefon, nix Internet

Wir rechnen damit, dass die Festnetztelefonie, das Internet und Swisscom TV frühestens am Montag, den 15. Juni wieder zur Verfügung stehen.

Was für ein Abenteuer. Unsere Technik steht einmal still. Nicht für Stunden, sondern vielleicht für eine ganze Woche!!!? Der Wasser- und Brandschaden in Birmensdorf bedeutet: So und so viele Dinge gehen einfach nicht mehr. Oder nicht so wie gewohnt.

Vielleicht mal wieder Zeitung lesen. So richtig im papierenen Rascheln die Gedanken auf ein Thema fokussieren?

 

 

27.Mai 2015, 7:33

Die Dämmerung

Die Sonne geht unter. Der Mond wird aufsteigen. Beides ist wahr, und beides ist falsch. Das Licht zwischen den Wahrnehmungen ist blass aber warm, und wenn ich Verbindung zu meiner Erde habe, ist es so lange hell genug, bis ich die Nacht begrüssen kann, ohne sie fürchten zu müssen.

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25.April 2015, 18:59

Erklärbar, vorhersehbar?

Erdbeben in Nepal. Wie immer kommt die Frage sofort: Warum war das nicht vorhersehbar?

Das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit ist unstillbar – und treibt uns doch ständig vorwärts – in eine besondere Art der Unfreiheit. Was zynisch gegenüber den Opfern in Nepal klingt, hat einen menschlich psychologisch tieferen Hintergrund: Wir haben hier im Westen einen immer stärkeren Drang, für jedes Ereignis, auch für Naturkatastrophen, einen Schuldigen finden zu müssen. Alles muss erklärbar sein – und jede Gefahr abwendbar.  Dabei geht uns unser Bewusstsein verloren, dass unser Leben ein Geschenk ist, eine Leihgabe, eine Gunst, die dadurch so besonders ist, dass sie an keinem neuen Tag selbstverständlich ist.

 

07.April 2015, 19:02

Ein Frühlingstag

credit: Illustration rvika via istockphoto.com

credit: Illustration rvika via istockphoto.com

Ich mache die Fenster auf und bade im Frühlingsblau des Himmels. Der nahe Bach rauscht, die Vögel singen längst, aber nun höre ich es, und es kommt mir vor, als würde das Leben, das doch nie aufgehört hat, neu zu werden, gerade erst beginnen.

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03.April 2015, 23:54

Zerstörung

[myblog-Text vom 27. Oktober 2004 01h15] Kein Wesen der Welt steht so sehr neben den Schuhen, in die es eigentlich gehören würde, wie wir Menschen. Und ausgerechnet wir haben so viel Macht zur Zerstörung und so begrenztes Wissen, das für die Wahrung unserer Verantwortung gar nicht ausreichen kann.

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