Ressort: Tagebuch(Weitere Infos)

01.Januar 2019, 21:50

Weihnachts- und Neujahrsgrüsse

Ich war mal ein sehr eifriger, disziplinierter, aber auch ein überzeugter Festtagskartenschreiber. Irgendwie ist das verloren gegangen. Ich habe dieses Jahr genau 2, in Worten: Zwei, Weihnachtskarten geschrieben. Und die beabsichtigten Neujahrsgrüsse gehen als erster unerfüllter Vorsatz des neuen Jahres in meine persönliche Geschichte ein. Versuch einer Erklärung, nicht einer Entschuldigung.

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17.August 2018, 7:00

Aretha For Ever

Aretha Franklin – mehr Seele geht nicht

Ich bin bis ins Teenageralter ohne Musik aufgewachsen. Also bin ich wohl nicht gerade der Experte. Aber persönlich kann ich dennoch Wahres sagen, und es ist bestimmt für Viele nachvollziehbar. Mehr Soul und Gospel hat wohl niemand in die Popmusik gebracht. Das Musikmagazin Rolling Stones hat sie zur besten Sängerin aller Zeiten erklärt. Da stell ich mich in die Reihe und sage ganz einfach:

Als ich zum ersten Mal Aretha Franklin singen hörte, da begriff ich, dass auch ich Musik würde entdecken können. Ich muss nur meiner Seele folgen.

Aretha Franklin ist nicht mehr. Aber ihre Musik, ihre Stimme – nichts mag ewig sein, aber sie werden wir viel mehr in Erinnerung und damit wach behalten wollen als das meiste andere.

05.November 2017, 16:25

Das Leben und wir sind kompliziert

Das Leben ist schon ziemlich kompliziert, betrachtet man es mit den Augen von Nico Semsrott. Bei ihm lerne ich, dass man Verzweiflung in Worte fassen kann – und dabei geht es mir dann besser, obwohl schlussendlich alles kompliziert bleibt – und das Einfache womöglich auch noch kompliziert wird.

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07.Oktober 2016, 16:00

Warum ich lieber Emails schreibe?

Eine Email ist wie ein Brief. Wer hätte das zu Beginn unseres Jahrhunderts gesagt, als alle befürchteten, Emails würden gerade die Schreibkultur zerstören? Aber das Gegenteil ist der Fall: Schreibe ich eine Email, so schreibe ich für eine Person. Womöglich habe ich sogar einen Antrieb. Weil ich weiss, dass sich die Person darauf freut. Oder darauf wartet. Und ich bekomme Rückmeldung. Und: Ich kann mich prüfen, mich um eine gute Schreibe bemühen, ohne dass mir Eitelkeit (allzusehr) in die Quere kommt. Denn ich schreibe nur für sie, diese eine Person. Es ist eine Art Schreiben, die ein Geschenk sein kann für zwei. Das ist viel. Es kann sogar alles sein, was zählt.

20.November 2015, 16:45

Schnelllebig ablebig

Unsere Welt ist voll von digitalen Gadgets. Und die Grenze zu jenen Instrumenten, welche unseren Alltag mit gestalten und schlussendlich beeinflussen, wie wir einkaufen, Produkte auswählen, Dienstleistungen beanspruchen, wie wir unsere Freizeit gestalten, ist fliessend. Bei nichts wird deutlicher, dass man zum alten Knacker wird, wie bei der Frage, welchen neuesten Schrei man noch gehört hat, oder eben nicht mehr…

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01.September 2015, 11:47

Teddybär….

Eben gelesen, in einem Online-Auktionskatalog:

Teddybär
Marke Herrmann
etwas abgeliebt

Und doch wird er – hoffentlich – an einem neuen Ort neu auflieben.