Ressort: Tagebuch(Weitere Infos)

20.November 2015, 16:45

Schnelllebig ablebig

Unsere Welt ist voll von digitalen Gadgets. Und die Grenze zu jenen Instrumenten, welche unseren Alltag mit gestalten und schlussendlich beeinflussen, wie wir einkaufen, Produkte auswählen, Dienstleistungen beanspruchen, wie wir unsere Freizeit gestalten, ist fliessend. Bei nichts wird deutlicher, dass man zum alten Knacker wird, wie bei der Frage, welchen neuesten Schrei man noch gehört hat, oder eben nicht mehr…

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01.September 2015, 11:47

Teddybär….

Eben gelesen, in einem Online-Auktionskatalog:

Teddybär
Marke Herrmann
etwas abgeliebt

Und doch wird er – hoffentlich – an einem neuen Ort neu auflieben.

 

12.August 2015, 10:40

Warum es hier so still ist

Das Internet-Zeitalter ist ein Informationszeitalter. Noch nie verfügten so viele Menschen über so viel Information. So weit die Theorie. Noch nie aber war es auch so leicht zu erahnen, von welcher miesen Qualität viele dieser Informationen sind. Diese Erkenntnis kappt auch immer wieder die Energieströme für dieses Blog.

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01.Juli 2015, 0:40

Asthma – Staunen über den Körper

Wie oft habe ich mein Asthma schon verflucht? Nein, ich will es nicht zulassen, diesen Hader. Ich kann es ja nicht ändern. Aber positiv stellen kann ich mich dazu. Und in der schwierigen Erfahrung, wenn die Luft wegbleibt, auch ein Staunen lernen: Wer Mangel kennt, aber nur teilweise, der weiss vielleicht ein bisschen besser zu schätzen, wie viel Seligkeit im Normalen liegt…

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08.Juni 2015, 21:15

Nix Telefon, nix Internet

Wir rechnen damit, dass die Festnetztelefonie, das Internet und Swisscom TV frühestens am Montag, den 15. Juni wieder zur Verfügung stehen.

Was für ein Abenteuer. Unsere Technik steht einmal still. Nicht für Stunden, sondern vielleicht für eine ganze Woche!!!? Der Wasser- und Brandschaden in Birmensdorf bedeutet: So und so viele Dinge gehen einfach nicht mehr. Oder nicht so wie gewohnt.

Vielleicht mal wieder Zeitung lesen. So richtig im papierenen Rascheln die Gedanken auf ein Thema fokussieren?

 

 

05.Juni 2015, 22:59

Der erste Einkauf bei Ricardo

Thinkabout’s Wife hat das Internet schon lange zum Freund. Neu allerdings ist, dass sie nicht nur Orte aufspürt, um sie dann zu bereisen oder Themen zu erforschen, um sie dann in Dossiers zu bündeln. Nein. Jetzt kauft meine Frau bei Ricardo ein. Mit Volltreffern der besonderen Art, die zeigen, wie klein die Welt ist.

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27.Mai 2015, 11:51

Amsterdam mit Seele

Nähe Leidseplein

Ich war mal wieder in Amsterdam. Und diese Stadt erobert mich immer wieder neu. Sie umschmeichelt mich, begeistert mich, erfreut mich. Jedes Mal sehe ich an vermeintlich bekannten, altvertrauten Plätzen neue Dinge.

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15.Mai 2015, 13:59

Melodien statt nur Worte

An Tagen, an denen die Gedanken sich nicht zu einem Ganzen verspinnen lassen wollen, an denen nur Stimmung aufgenommen wird, ja, man womöglich von ihr fortgetrieben wird – an solchen Tagen wünschte ich, mein Talent wäre die Musik: Keine Kunst spricht das Gefühl so schnell und so direkt an, kein Ausdruck vermag so zu fesseln und zu berühren, wie der Ton, die Melodie.

Und wie Worte erst ihre Schwere oder Leichtigkeit mit Musik übersetzt bekommen können! Ich verfüge über kein feines, musikalisches Gehör. Ich empfange womöglich längst nicht alle Feinheiten, welche ein Stück bereit halten würde – aber ich fühle die Seele, die meine, und lausche dem Klang, der in deren Tiefe dringt. Sie kann mich berühren, die Musik. Das vermögen Worte auch. Aber zu ihnen muss man viel bewusster hingelangen. Es ist eine sehr stille Kunst, die man suchen muss.

Manchmal wünschte ich, ich könnte Gitarre spielen, ein klein wenig, und dann würde ich in Momenten wie diesen darauf herum klimpern und meiner Schwermut lauschen. Und sie dann in die Ecke stellen, froh womöglich, niemanden gestört zu haben, froh aber auch, mir selbst diesen Moment mit mir geschenkt zu haben.

Augenblick… das ginge ja mit Worten auch, sogar diskreter… ein angefangenes, versuchtes Gedicht, das in einem zerknüllten Papier im Papierkorb endet, erfüllte am Ende den gleichen Zweck. Warum also tue ich es nicht?