Ressort: Lebenskunst(Weitere Infos)

03.April 2015, 22:11

Elternliebe

Share this post by e-mail
You can enter up to five recipients. Seperate them with a comma.





The provided data in this form is only used to send the e-mail in your name. They will not be stored and not be distributed to any third party or used for marketing purposes.

[myblog-Text vom 22. Oktober 2004 01h39] Dies ist KEIN Text gegen Eltern, pro oder kontra irgend eine Rolle oder Aufgabe. Erinnert dabei werden nicht zuletzt eigene Defizite. Und Väter, die emotional offen mit ihren Kindern leben, gibt es heute zum Glück immer mehr.

Bei wie vielen Menschen ist die Kindheit getrübt durch die mangelnde Fähigkeit der Eltern, ihre Gefühle zeigen und leben zu können?
Und alle diese Eltern kämpfen dabei in bester Absicht
gegen die eigenen Erfahrungen an,
schleppen eigene Verletzungen mit sich rum,
auf der Suche nach Grundvertrauen in sich selbst,
in der Sehnsucht nach Liebe,
aber gebremst durch die Angst vor Verletzung, Zurückweisung.

Es ist sehr interessant, aber manchmal geradezu beklemmend, am Flughafen die Begrüssung der heimkehrenden Passagiere durch Familienmitglieder zu beobachten. Wie oft steht der Vater da etwas abseits, empfängt der Sohn von ihm höchstens einen kurzen Klaps auf die Schulter, während den Körpern beider Männer anzusehen ist, dass es sie eigentlich nach mehr verlangt!

Man möchte den guten älteren Herrn gerne in sein Glück schubsen.

Ich tue es nicht, kann es ja nicht.
Ein einziges inneres Ziehen und Stossen in beklemmender emotionaler Gefangenschaft bleibt die stumme, sichtbare Katastrophe. Manchmal liegen lautlose Schreie über einem Wiedersehen, beklemmend wie Krähen, die über einen herbstlichen Acker staken: Wenn man ihnen zusieht, fühlt man: der nächste Winter ist nicht weit.

Thinkabout

#myblogReload

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.