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10.Juli 2015, 7:28

Arbeitslosigkeit – wen kümmert sie wirklich?

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Immer wieder ist zu lesen, dass im Gegensatz zu Griechenland in Spanien die Sparprogramme greifen würden und die Rezession überwunden sei. Ich frage mich immer mal wieder, auf Grund welcher Indizes welches Abbild reklamiert wird? Krise überwunden?

Wenn ich Politiker in Griechenland wäre, könnte ich kaum ruhig schlafen. Das nachzuvollziehen ist nicht schwer. Aber wie es irgend einem Politiker in Spanien (50% der Jugendlichen sind ohne Job) oder Italien (Jugendarbeitslosigkeit weit über 40%) wohl in seiner Haut sein kann, ist mir schleierhaft. Denn hier wächst eine verlorene Generation heran, und ich habe wirklich nicht den Eindruck, dass auch nur annähernd genügend Politiker genügend intensiv gegen dieses Phänomen ankämpfen würden. Und täten sie es – mit welchen Mitteln denn?

Die Wirtschaft feiert Wachstum aufgrund von Index-Werten, die völlig unabhängig von Arbeitslosenzahlen abgefeiert werden – erlaubt ist höchstens das logische Verständnis, dass Arbeiter in Lohn mehr Brot oder eben elektronische Gadgets kaufen können als Arbeitslose. Nur reicht diese Art von Logik nirgends hin. Wie kann es sein, dass EU-weit jeder Zehnte arbeitslos ist, und alle nicht Betroffenen sind’s zufrieden? In was für einer Welt leben wir, in der das so wenig Unruhe auszulösen vermag?

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